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Biathlon-Star erlebt Albtraum am Schießstand - Peinliches Missgeschick sorgt für doppelte Strafe

Sport

Für viele große Biathlon-Namen steht in diesen Tagen die französische Sommertour in Le Féclaz auf der Agenda. Auch Emilien Claude ist vor Ort. Am Samstag nach dem Sprint der Männer wäre er jedoch am liebsten woanders gewesen.

Der Männer-Sprint der französischen Sommertour in Le Féclaz begann für Emilian Claude zwar nicht perfekt, aber doch ordentlich. Im ersten Schießen leistete sich der 27-Jährige nur einen Fehler. Zur Halbzeit lag er 32,5 Sekunden hinter der Spitze und damit noch in Schlagdistanz zum Treppchen. Das änderte sich nach dem Stehendanschlag.

Claude rollte wie geplant auf Schießbahn 17 auf die Matte. Nach vier von fünf Treffern wollte er sich schon wieder auf die Strecke begeben, ehe ihm sein Missgeschick auffiel. Statt auf die Scheiben der 17. Bahn zu schießen, feuerte er auf die Scheiben der Bahn 16. Statt einer Strafrunde musste er fünf drehen.

Damit nicht genug: Weil er gegen die Crossfire-Regeln verstieß, bekam der amtierende Staffel-Vizeweltmeister nach dem Rennen auch noch eine zusätzliche Zeitstrafe von zwei Minuten aufgebrummt. Der Sprint endete damit für ihn auf dem 50. Platz, lediglich vier Gaststarter und französische Nachwuchsläufer aus der zweiten Reihe landeten hinter ihm.

Perrot dominiert den Sprint

An der Spitze sahen die Zuschauer derweil das erwartete Bild. Gesamtweltcupsieger Eric Perrot ließ überhaupt nichts anbrennen, blieb am Schießstand fehlerfrei und sicherte sich mit einer Zeit von 21:08 Minuten den Sieg. Sein Vorsprung auf den zweitplatzierten Fabien Claude (ein Fehler) betrug am Ende satte 54,5 Sekunden.

Eine dicke Überraschung gab es auf Platz drei. Hier landete der seit 2017 für Belgien startende Florent Claude. Der 34-Jährige ließ unter anderem den fünfmaligen Olympiasieger Quentin Fillon Maillet hinter sich, der sich mit Platz vier zufrieden geben musste.

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