Billy Zane packt über den Drogen-Schock bei "Titanic" aus
Einer der legendärsten Vorfälle der Filmgeschichte ist nach wie vor Gesprächsthema: Billy Zane (60) hat sich jetzt in dem Podcast "Brotherly Love" zu dem berüchtigten PCP-Zwischenfall geäußert, der sich 1996 während der Dreharbeiten zu "Titanic" ereignete. Damals aßen rund 80 Mitglieder der Crew und des Casts unwissentlich mit Phencyclidin – kurz PCP, einer halluzinogenen Droge – versetzte Suppe und mussten anschließend ins Krankenhaus. Zu den Betroffenen zählten Regisseur James Cameron (71) sowie der verstorbene Schauspieler Bill Paxton (†61). Billy selbst war zu dem Zeitpunkt nicht am Set. Der Schauspieler erinnerte sich im Podcast daran, wie ihm der Vorfall geschildert wurde: "Ich kann mich nicht erinnern, ob es Haferbrei oder Muschelsuppe war, aber ja", so Billy. "Diejenigen, die früh genug merkten, dass sie auf Halluzinogene reagierten, dachten: Okay, wir stehen das durch. Diejenigen, die es nicht erkannten, waren ziemlich verängstigt. Soweit ich gehört habe." Das Ereignis hatte sich laut einem Bericht von Vanity Fair am 8. August 1996 zugetragen – dem geplanten letzten Drehtag in Nova Scotia. Bill Paxton hatte den Vorfall damals gegenüber Entertainment Weekly beschrieben: "Manche Leute lachten, manche weinten, manche übergaben sich." Auch James Cameron schilderte das Chaos im Krankenhaus, wo sich die Betroffenen kaum in ihren Abteilen halten ließen und einige in Rollstühlen durch die Flure fuhren. Billy selbst kommentierte das Ganze mit einem Augenzwinkern: "Das ist wirklich das wahre Geheimnis des Erfolgs des Films."