Biontech bekommt mit Guido Oelkers neuen Chef
Oelkers, der in den Neunzigerjahren unter anderem auch schon für die Hoechst AG tätig war, habe eine umfassende Expertise in der Markteinführung und Kommerzialisierung innovativer Produkte mit einem Fokus auf den US-Markt. Biontech, das in der Coronapandemie mit seinem Covid-19-Impfstoff bekannt geworden war, strebt nach eigenen Angaben bis 2030 Zulassungen für mehrere Krebsmedikamente an. Produktionsstandorte werden geschlossen Hatten die Mainzer zunächst mit dem Coronaimpfstoff Milliarden verdient, rutschten sie später in die roten Zahlen. Im Mai hatte Biontech angekündigt, mehrere Produktionsstandorte zu schließen. Betroffen von den Plänen sind Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie Standorte des übernommenen Konkurrenten Curevac. Insgesamt bis zu 1860 Stellen könnten von den Maßnahmen betroffen sein, hieß es. Şahin hatte gemeinsam mit seiner Ehefrau Özlem Türeci vor einiger Zeit angekündigt, Biontech spätestens Ende 2026 zu verlassen und ein neues Unternehmen zu gründen. Mit dem wollen sie sich der Entwicklung der nächsten Generation von Medikamenten auf mRNA-Basis widmen. Anteilseigner von Biontech wollen sie aber bleiben. Die Suche nach der Nachfolge von Türeci, die ebenfalls Teil des Biontech-Vorstands ist, laufe nach Plan, teilte das Unternehmen weiter mit.