DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:13:36 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:13:34 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 21:13:34 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold +0,32 % 4.087,50 USD 21:03:37 Silber +0,33 % 54,47 USD 21:03:32 Brent -3,42 % 109,98 USD 21:03:32 WTI +1,38 % 101,28 USD 21:03:34 Bitcoin +0,58 % 81.270,38 USD 21:13:34 EUR/USD -0,11 % 1,11620 USD 21:13:28 EUR/GBP -0,04 % 0,83700 GBP 21:13:37 EUR/CHF -0,10 % 0,92390 CHF 21:13:37 EUR/JPY +0,06 % 176,116 JPY 21:13:37

Biontech: Rückschlag für Pharmakonzern wegen fehlgeschlagener Krebstherapie

Wirtschaft

Mainz. Biontech muss einen Rückschlag in der Krebsforschung hinnehmen. Der Impfstoffkandidat BNT113 hat bei einer bestimmten Form von Kopf-Hals-Krebs das Überleben der Probanden ohen Fortschreiten der Krankheit nicht statistisch signifikant verlängert, wie das Mainzer Unternehmen am Dienstag mitteilte. In der Studie wurde BNT113 mit dem Antikörper Pembrolizumab (Keytruda) kombiniert und mit einer alleinigen Behandlung mit Pembrolizumab verglichen.

Die Ergebnisse sind ein weiterer Rückschlag für das deutsche Biotech-Unternehmen, das durch seinen Covid-19-Impfstoff bekannt wurde. Die Technologie hinter dem Impfstoff, mRNA, ist ein wichtiger Bestandteil der Krebsstrategie des Unternehmens. BioNTech wurde als Krebsunternehmen gegründet und hat einen Großteil seiner Pandemie-Gewinne in onkologische Forschung investiert.

Das experimentelle Medikament heißt BNT113 und wurde als Erstlinientherapie bei Patientinnen und Patienten mit HPV-16-positivem, PD-L1-exprimierendem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich getestet. Etwa ein Drittel der Fälle steht im Zusammenhang mit einer HPV-Infektion.

BioNTech erklärte, ein erstes negatives Ergebnis bei solchen Therapien sei nicht ungewöhnlich, da sich die Immunantworten im Laufe der Zeit entwickeln und vertiefen können. Das Unternehmen verwies auf Beispiele klinischer Studien, die zunächst scheiterten und später dennoch eine Zulassung erhielten, darunter Pembrolizumab, das unter dem Namen Keytruda vertrieben wird.

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