Biotech-Aktien gehen steil - und hier gibt's noch richtig was zu holen!
Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder – Regeneron Wie schon im vergangenen Jahr übersehen Anlegerinnen und Anleger angesichts ihrer einseitigen Fokussierung auf Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte, die gegenwärtig mit einem rasant nachlassenden Momentum und Korrekturgefahren zu kämpfen haben, dass am Aktienmarkt in weniger prominenten Branchen ebenfalls starke Rallyes mit hohem Potenzial laufen. Dazu gehören beispielsweise Biotechnologiewerte, die schon 2025 zu den am besten laufenden Marktsegmenten gehörten. Jetzt ist der Branchenindex Nasdaq Biotechnology mit viel Schwung auf neue Allzeithochs ausgebrochen – das ist aus technischer Perspektive ein starkes Kaufsignal. Seit dem Jahreswechsel belaufen sich die Gewinne auf rund 15 Prozent, womit der US-Gesamtmarktindex S&P 500 (+8,7 Prozent) klar geschlagen werden kann. Doch nicht alle Werte sind gleichermaßen gut gelaufen. So kämpft beispielsweise Regeneron mit Verlusten von fast 20 Prozent. Wieder einmal haben Pipeline-Sorgen trotz einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung und einer günstigen Unternehmensbewertung überhandgenommen. Genau dieser Umstand könnte jetzt jedoch eine Einstiegschance in die stark laufende Branche geschaffen haben – die Chance auf bis zu +93,1 Prozent mit dem KO-Zertifikat MM0JG9 inklusive! Regeneron Chartsignale Langfristiger Aufwärtstrend: Die Aktie befindet sich auf Multijahresperspektive in einem stabilen und zuverlässigen Aufwärtstrend mit hohen Anlageerträgen. Zurückliegende Korrektur: In den vergangenen Monaten hatte Regeneron mit einem korrektiven Abwärtstrend zu kämpfen. Der könnte jetzt zu Ende gehen. Erfolgreiche Bodenbildung: Im Bereich von 600 US-Dollar ist bereits ein aussichtsreicher Boden gebildet, die Erholung könnte jederzeit starten. Verbesserte Indikatoren: Unterstützt werden die Trendwendechancen durch erholte Indikatoren. Der RSI signalisiert bereits wieder Stärke. Jetzt abräumen mit Regeneron? Das könnte klappen! Hinter Regeneron verbirgt sich ein langfristig überaus erfolgreicher Biotechnologiekonzern. Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung monoklonaler Antikörper, die hauptsächlich bei Immuntherapien und in der Krebsbekämpfung zum Einsatz kommen. Das wichtigste Medikament des Konzerns ist das gemeinsam mit Sanofi entwickelte Präparat Dupixent zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen. Daneben spielt das gemeinsam mit Bayer vertriebene Augenheilmittel Eylea eine gewichtige Rolle für den Geschäftserfolg. Während der Corona-Pandemie verkaufte das Unternehmen außerdem einen per Notfallzulassung zugelassenen Antikörper-Cocktail, dessen Zulassung inzwischen aber erloschen ist. Mit Blick auf die Pipeline befinden sich gegenwärtig 15 Wirkstoffe in der Phase-III-Erprobung, das lässt auf rasche Zulassungserfolge hoffen. Die sind allerdings auch notwendig, da Regeneron auf eine sogenannte Patent-Klippe zusteuert – ab dem kommenden Jahr dürfen erste Biosimilars von Dupixent hergestellt werden, ab 2031 sind dann umfangreiche Nachahmerpräparate zu erwarten. Das führt immer wieder zur Sorge vor dauerhaft sinkenden Erlösen und Gewinnen und scharfen Korrekturen der Aktie. Langfristig kann Regeneron den US-Gesamtmarktindex S&P 500 mit einem Plus von 3.825 Prozent in den vergangenen 30 Jahren aber deutlich schlagen. Neuer Aufwärtstrend jetzt zum Greifen nahe In den vergangenen Monaten standen die Zeichen einmal mehr auf Korrektur. Von ihren Hochs oberhalb von 800 US-Dollar setzten die Anteile deutlich zurück und gingen anschließend in einen Abwärtstrend über. Der verschärfte sich, nachdem Regeneron per Gap-Down unter die 200-Tage-Linie gefallen ist – aus technischer Perspektive ein klares Verkaufssignal, dem weitere Verluste bis 600 US-Dollar folgten, wo die Aktie auf eine Unterstützung sowie eine Aufwärtstrendlinie gestoßen ist. Nach überkauften Niveaus der Aktie, wie sie durch den Relative-Stärke-Index unter 30 angezeigt werden, gelang im Bereich von 600 bis 650 US-Dollar eine Bodenbildung, die inzwischen eine Untertassenformation andeutet. Solche U-Konsolidierungen sind in der Regel bullish zu bewerten. Das könnte jetzt zu einer Trendwende und einer Wiederaufnahme des Aufwärtstrends führen. Diese These wird gestärkt durch steigende technische Indikatoren, die auf ein verbessertes Momentum hindeuten. Zwar liegt der Trendstärkeindikator MACD noch unter seiner Nulllinie und zeigt damit vorerst einen noch intakten Abwärtstrend der Aktie an, die Nulllinie rückt aber zum Greifen nahe. Unterdessen signalisiert der RSI technische Stärke, ohne das Regeneron bereits überkauft wäre. Das bietet den nötigen Raum, den Widerstand bei 650 US-Dollar in Angriff zu nehmen und schließlich auch, um über die 50-Tage-Linie zurückzukehren und ein erstes Kaufsignal zu etablieren. Eine dauerhafte Trendwende dürfte dann oberhalb von 700 US-Dollar geschafft sein, um dieses Szenario nicht zu gefährden, sollte Regeneron aber nicht nachhaltig unter die bei 600 US-Dollar verlaufende Support-Zone fallen. So günstig ist aktuell fast keine Aktie aus der Branche Mit Blick auf die Unternehmensbewertung ist Regeneron gegenwärtig einer der günstigsten Werte aus der Biotechnologiebranche. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt für 2026 bei 13,7 und damit um rund 20 Prozent unter dem 5-Jahres-Mittel sowie um mehr als ein Viertel unter dem Branchendurchschnitt. Dieser Trend aus Unterbewertung sowohl gegenüber der historischen Norm als auch der Vergleichsgruppe setzt sich bei vielen weiteren Kennziffern fort. Weitere Highlights sind ein überdurchschnittlich günstiges Kurs-Gewinnwachstumsverhältnis von 1,26, und damit nahe am Wert von 1, der in der Fundamentalanalyse als günstig gilt. sowie die Cashflow-Rendite von etwa 8 Prozent. Die nämlich sorgt für hohe Mittelzuflüsse, was zu einer beeindruckenden Unternehmensbilanz mit einem Nettovermögen von fast 16 Milliarden US-Dollar führt. Die Folge ist ein mit 8,2 außerordentlich günstiges Verhältnis von Unternehmenswert und EBITDA (EV/EBITDA), das um rund ein Drittel unter dem Branchendurchschnitt liegt. Beim Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) liegt der Abschlag sogar bei fast 45 Prozent. Das zeigt die hohe Werthaltigkeit der Aktie an und sorgt für die Chance einer nicht nur technisch, sondern auch fundamental motivierten Aufholjagd der Aktie. Wall Street sieht Potenzial von 32 Prozent und mehr Auch an der Wall Street rechnet man mit einer Erholung der Aktie. Im Mittel nennen Analystinnen und Analysten einen fairen Wert von 833,31 US-Dollar, was einer Upside von 32 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Montag entspricht. Das höchste Kursziel sieht Regeneron mit 1.000 US-Dollar sogar vor einer Rückkehr in die Vierstelligkeit, während sogar die pessimistischste Einschätzung den fairen Wert mit 641,00 US-Dollar über dem letzten Tagessschlusskurs taxiert. Der Konsens ist dabei überaus positiv. Bei insgesamt 29 Einschätzungen kommt Regeneron 16 Mal auf "Kaufen" und weitere 5 Mal auf "Übergewichten". Dem stehen 8 neutrale Einschätzungen gegenüber, was insgesamt ein Rating mit "Kaufen" bedeutet. Das Verhältnis aus positiven und neutralen Einschätzungen hat sich in den vergangenen Monaten stetig verbessert, was auf ein zunehmend optimistisches Sentiment schließen lässt. Regeneron auf einen Blick ISIN: US75886F1075 Marktkapitalisierung: 64,4 Milliarden US-Dollar Dividendenrendite: 0,6 Prozent KGVe 2026: 13,7 Durchschnittliche Analystenempfehlung: Kaufen Fairer Wert (laut Konsens): 833,31 US-Dollar Aufwärtspotenzial: +31,9 Prozent Die TrendFinder-Hebel-Idee Ein starker Branchentrend, eine überzogene Korrektur der Anteile, welche zu einer strukturellen Unterbewertung der Aktie geführt hat, und ein zuversichtliches Sentiment unter Expertinnen und Experten machen Regeneron jetzt zu einem erstklassigen Kauf mit starken Erholungschancen. Anlegerinnen und Anleger, welche ihre Renditechancen optimieren und eine hohe Outperformance erzielen möchten, können das mit dem KO-Zertifikat MM0JG9 tun. Dieses ist mit einem Basispreis von 515,02 US-Dollar und einer KO-Barriere von 565,50 US-Dollar ausgestattet. Dadurch ergibt sich ein integrierter Stopp-Loss, denn sollte Regeneron unter die KO-Barriere fallen, verfällt MM0JG9 nicht wertlos, sondern bietet eine Restauszahlung von 0,44 Euro, was Verlustrisiken begrenzt. Zur Oberseite besteht angesichts eines Hebels von 5,5 viel Aufwärtspotenzial, wie das folgende Auszahlungsprofil für einige beispielhafte Fälle zeigt: Doch Vorsicht: Sollte die Regeneron-Aktie per Overnight-Gap (Kurslücke) unter die KO-Barriere von 565,50 US-Dollar oder sogar unter den Basispreis von 515,02 US-Dollar fallen, sind auch kleinere Rückzahlungsbeträge als 0,44 Euro möglich – bis hin zum Totalverlust, gegen den auch MM0JG9 keinen hunderprozentigen Schutz bietet. Daher sollte die Positionsgröße mit Bedacht und dem individuellen Risikoprofil entspricht gewählt werden. Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion Disclaimer: Ausdrücklich weist die Smartbroker AG darauf hin, dass ein Investment in Wertpapiere und sonstige Finanzinstrumente im Sinne des WpHG grundsätzlich mit erheblichen Chancen und Risiken (Preis-, Markt-, Währungs-, Volatilitäts-, Bonitäts- und sonstigen Risiken) verbunden ist und ein Totalverlust des investierten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Die Smartbroker AG empfiehlt deshalb jedem Leser sich vor einer Anlageentscheidung intensiv mit den Chancen und allen Risiken auseinander zu setzen und sich umfassend zu informieren. Sämtliche verwendeten Wertentwicklungsangaben, sei es für die Vergangenheit oder im Sinne einer Prognose bzw. Einschätzung sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse bzw. Wertentwicklungen. Die hier angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information und stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. 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