Bis 1. Juli: Ministerium fordert alle Handybesitzer zum Handeln auf
ruhr24 Service Bis 1. Juli: Ministerium fordert alle Handybesitzer zum Handeln auf Von: Magnus Hoppe Uns auf Google folgen Mit einer kostenlosen App kann jeder Bürger bei einer bundesweiten Aktion mithelfen. Letztlich profitieren Teilnehmende selbst von den Ergebnissen. Dortmund – Ein Anruf, der mitten im Satz abbricht, eine Karten-App, die ewig lädt, oder das Handyspiel, das während der Zugfahrt die Verbindung verliert: Funklöcher kennt fast jeder Smartphone-Nutzer. Bis zum 1. Juli ruft das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) deshalb dazu auf, das eigene Netz zu testen. Mobilfunk-Messwoche läuft bis 1. Juli: Darum sollen Nutzer ihr Netz checken Hinter dem Aufruf steckt die zweite bundesweite Mobilfunk-Messwoche. Sie läuft seit dem 24. Juni noch bis zum 1. Juli im gesamten Bundesgebiet, wie auf der Aktionsseite „Check dein Netz“ zu lesen ist. Getragen wird sie vom BMDS, organisiert von einem Gremium aus Bund, Ländern und Kommunen. Das Ziel: die Mobilfunkversorgung aus Sicht der Nutzer abbilden. Bislang stützen sich die offiziellen Daten vor allem auf Angaben der Netzbetreiber. Diese decken sich im Alltag nicht immer mit dem tatsächlichen Empfang, wie die Initiative erklärt. Bald wird zudem noch ein Netz abgeschaltet, was nicht nur Handys betrifft. Mehr Service-Themen Was wie ein Scherz klingt: Steueränderung schon ab 1. Januar 2027 15 Jahre Vorsprung: Warum Dortmunds Schulen und Kitas jetzt bei Dänemark abgucken Nicht wundern: 200.000 Bürger erhalten jetzt Post vom Kraftfahrt-Bundesamt Bürger sollen Netz per App checken: Das brauchen Smartphone-Nutzer Mitmachen geht ohne Anmeldung. Nötig ist lediglich die kostenlose App „Mobilfunk-Check“ der Bundesnetzagentur (BNetzA). Sie ist erhältlich im App Store und im Google Play Store. Auf dem Smartphone muss aktuelle Software laufen und eine aktive SIM- oder eSIM-Karte vorhanden sein. Klicke hier und füge RUHR24 als deine bevorzugte Quelle bei Google Search 🔎 hinzu. So funktioniert die Teilnahme: App laden: „Mobilfunk-Check“ der BNetzA installieren Erfassung starten: ohne Anmeldung direkt loslegen App mitlaufen lassen: unterwegs zu Fuß, per Rad, Auto oder Bus Mehrfach checken: je öfter, desto aussagekräftiger die Daten Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte die Messung vor Fahrtantritt starten und erst nach dem Anhalten beenden, rät die Initiative. Funklöcher in Deutschland aufspüren: App-Nutzer sollen während Spaziergang messen Die erfassten Daten fließen in die Funklochkarte des Gigabitgrundbuchs ein. Dort lässt sich bundesweit nachvollziehen, wo Nutzer schlechten oder gar keinen Empfang gemeldet haben. Ergänzend zeigt das Mobilfunk-Monitoring die von den Netzbetreibern gemeldete Flächenabdeckung mit den Standards 2G, 4G und 5G. Besonders gefragt sind Messungen aus ländlichen Regionen, wo Funklöcher häufiger auftreten. Die Initiative empfiehlt daher, die App gerade bei Spaziergängen, Wanderungen oder Touren durch den Wald mitlaufen zu lassen. Auch nach dem 1. Juli bleibt die Erfassung möglich: Die App nimmt Daten dauerhaft auf, wie die Bundesnetzagentur erklärt. Während der Messwoche zählt aber jeder einzelne Check besonders. Mobilfunk-Monitoring: So gut ist Deutschland wirklich versorgt Mit mobilem Breitband – also 4G oder 5G – sind laut Mobilfunk-Monitoring über 98 Prozent der Fläche versorgt, zumindest durch einen der vier großen Netzbetreiber Telekom, Vodafone, O2 Telefónica und 1&1. 4G erreicht rund 97,8 Prozent, 5G in allen Ausprägungen 95,3 Prozent der Fläche. Stand der Daten ist Dezember 2025.