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Bittere HSV-News: Diagnosen bei Vieira und Nadir - und noch ein Ausfall

Sport

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Fabio Vieira spürte sofort, dass etwas passiert ist. Nach seinem Schuss in der neunten Minute auf das Tor des SC Paderborn griff sich der HSV-Star an den Oberschenkel. Vieira guckte genervt in den Himmel, wenig später ging dann nichts mehr. Der Spielmacher der Hamburger setzte sich auf den Boden und musste von Mannschaftsarzt Wolfgang Schillings behandelt werden.

Mit dick bandagiertem Oberschenkel humpelte Vieira vom Platz. Spätestens in diesem Moment war klar, dass sich der 26-Jährige eine strukturelle Muskelverletzung zugezogen hatte.

Wie schwer aber hat es Vieira erwischt? Am Montag vermeldete der HSV die Bestätigung, dass es sich um eine Muskelverletzung handelt. Die genaue Diagnose und eine Ausfallzeit verkündet der Club nicht. Es dürfte sich aber um einen Muskelfaserriss handeln, zumal der HSV bei Bilal Nadir etwas konkreter wird.

Nadir fehlt dem HSV lange

Auch der Marokkaner hatte sich gegen Paderborn am Oberschenkel verletzt. Bei Nadir wurde zudem eine Sehne in Mitleidenschaft gezogen. Das bedeutet eine deutlich längere Ausfallzeit. Gut möglich, dass die Hinrunde für den Neuzugang damit vorzeitig beendet ist.

Zwei bittere Nachrichten für den HSV. Vieira wird wohl frühestens nach der Länderspielpause zum Nordderby bei Werder Bremen am 22. November wieder einsatzbereit sein. Noch schwerer wiegt der Ausfall von Nadir. Der 22-Jährige hatte als Ersatz von Nicolai Remberg zuletzt einen guten Eindruck gemacht. Nun wird auch er lange fehlen.

Am Dienstagabend (18 Uhr/RTL) spielt der HSV im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt. Am Sonntag geht es in der Liga zur Eintracht. Danach kommt Borussia Mönchengladbach in den Volkspark, ehe es in die Länderspielpause geht. Angesichts der jüngsten Personalnot wird Trainer Merlin Polzin diese Pause diesmal sehr entgegen kommen. Bis dahin wird er einmal mehr zeigen müssen, dass er neue Lösungen findet.

Auch Poulsen fällt diese Woche aus

Neben Nicolas Capaldo wird auch Jordan Torunarigha im Pokalspiel fehlen. „Bei Jordan ist das Risiko noch zu groß“, sagte Polzin, der aber nicht jammern will. „Die Situation ist so, wie sie ist.“ Der HSV-verkündete direkt noch eine weitere schlechte Nachricht: Yussuf Poulsen wird in dieser Woche nicht zur Verfügung stehen. Der Stürmer wurde in Paderborn wegen Hüftproblemen zur Pause ausgewechselt und muss nun pausieren.

Im Sturm kann Polzin dafür wieder auf Patson Daka setzen, der nach seinem Faserriss schon am Dienstag im Pokal ein Kandidat für die Startelf ist. Gleiches gilt für Terem Moffi. Der Nigerianer könnte erstmals seit dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln von Beginn an spielen. Und auch Otto Stange ist eine Option für die Position im Sturmzentrum.

Für Nadir könnte Albert Sambi Lokonga in die Startelf zurückkehren. Aber auch Kofi Amoako ist eine Alternative auf der Sechs. Der 21-Jährige wartet noch auf seine Startelfpremiere als HSV-Profi. Polzin hat aber noch eine weiteren Spieler im Auge: Henri Schümann (17) aus der U21 trainierte am Montag bei den Profis mit und könnte erstmals für den Kader von Polzin nominiert werden.

So könnte der HSV spielen

Tangvik – Nandja, Bornauw, Omari – El Ouahdi, Sambi Lokonga, Muheim, Möller Wolfe – Grönbaek, Adeline – Moffi.

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