Bitterer hätte der deutsche Traum bei der Leichtathletik-EM nicht platzen können
10.08.2026 • 13:26 Uhr Bitteres Aus für Simon Batz bei der Leichtathletik-EM: Der deutscher Meister verletzt sich beim Einspringen. Für Simon Batz war die Leichtathletik-EM bereits beendet, bevor sie so richtig begonnen hatte: Der deutsche Meister im Weitsprung war mit großen Hoffnungen nach Birmingham gereist, doch schon beim Einspringen vor Beginn der Qualifikation ereilte den 23-Jährigen das bittere Aus. „Kurzfassung: Anlaufkontrolle, beim Absprung einen reingezogen bekommen und dann natürlich sofort aufgehört“, schilderte Batz niedergeschlagen am ARD-Mikrofon die Geschehnisse. Bitteres Aus für Batz: „Wut, Trauer …“ Direkt nach dem Absprung fasste sich Batz mit schmerzverzerrter Miene an den linken hinteren Oberschenkel knapp oberhalb der Kniekehle. Bei den deutschen Meisterschaften hatte Batz mit einer Steigerung seiner persönlichen Bestleistung auf 8,29 Meter ein Ausrufezeichen gesetzt. Entsprechend groß waren seine Ambitionen bei der Europameisterschaft. Als Nummer sechs Europas war er nach Birmingham gereist. Beim Einblick in seine Gefühlswelt rang Batz nach Worten: „Wut, Trauer … – ich bin in der besten Form, in der ich jemals war, angereist. Ich hätte auf jeden Fall vorne mitmischen können. Ich habe mich super gefühlt. Deswegen ist es umso bitterer.“ Weltmeister Furlani im Rollstuhl abtransportiert Entsprechend schwer fiel ihm der Blick nach vorne: „Erstmal verarbeiten, klarkommen, dann wieder weiter. Es geht ja auch nicht anders, muss ja weitergehen.“ Neben Batz schied auch Weltmeister Mattia Furlani in der Qualifikation aus. Auch bei ihm ging sofort der Griff an den Oberschenkel. Der Italiener wurde anschließend im Rollstuhl abtransportiert.