Blaualgen: Badeverbote und Warnungen an Ostsee-Stränden und Seen
Stand: 15.08.2026 11:26 Uhr Blaualgen breiten sich aus: An einigen Ostsee-Stränden und Seen in Schleswig-Holstein sollte man aktuell nicht ins Wasser gehen. Dort gelten Badeverbote oder Badewarnungen. Das letzte Ferienwochenende in Schleswig-Holstein ist gestartet und viele nutzen das Wetter, um noch einmal an die Strände und Badeseen zu fahren. Doch nicht überall im Land kann man aktuell ins Wasser. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gelten nämlich an mehreren Badestellen Badeverbote oder Badewarnungen. Grund dafür sind Blaualgen. Davon betroffen sind mehrere Strände an der Ostsee und einige Badeseen. Hier gelten aktuell Badeverbote in Schleswig-Holstein Aktuell (Stand 15.8.) gilt laut Gesundheitsministerium im Kreis Rendsburg-Eckernförde ein Badeverbot wegen erhöhter Blaualgen-Belastung an den Badestellen am Bordesholmer See, Wardersee, Dörpsee Emkendorf und Brahmsee, und das voraussichtlich bis zum 19. August. Blaualgen: Weitere Badestellen betroffen Der Kreis Herzogtum Lauenburg hat am 13. August das Badeverbot für die Badestelle "Aqua Siwa" am Ratzeburger Küchensee erneuert. Auch am Ritzerauer See und am Luisenbad am Möllner Schulsee bleiben die betroffenen Bereiche wegen der Blaualgen-Situation abgesperrt, teilt der Kreis mit. Aktuelle Badewarnungen an der Ostsee Die Badewarnungen für Badestellen an der Ostsee wurden ausgeweitet: Im Kreis Ostholstein gelten sie aktuell für Haffkrug, Bliesdorf, Sierksdorf, Pelzerhaken, Kiebitzberg, Ostermade, Süssau, Dahme, Grömitz, Lenste,Kellenhusen, Rettin oder Scharbeutz. Bei starker Trübung nicht ins Wasser Nach Angaben des Landes soll man auf Schwimmen und Baden verzichten, wenn Badegäste im Wasser ab Kniehöhe wegen der bläulich-grünlichen Trübung ihre Füße nicht mehr erkennen können. In diesen Fällen sollen auch Kleinkinder nicht mehr am Ufer spielen oder im flachen Wasser planschen. Auch von Wassersport wie Surfen oder Wasserski raten die Behörden ab. Blaualgen: Hautreizungen und Übelkeit Blaualgen können giftig sein. Bei Hautkontakt kann es zu Reizungen führen und bei Verschlucken auch Übelkeit und Erbrechen auslösen. Wer Kontakt mit Blaualgen hatte, sollte schnell duschen und die Kleidung wechseln. Sperrung auch am Großensee Am Nordstrand des Großensees (Kreis Stormarn) kann ebenfalls nicht gebadet werden, der Grund ist aber ein anderer. Nach Angaben der Gemeinde Lütjensee gibt es dort eine hohe Konzentration von Colibakterien, die zu Magen-Darm-Beschwerden führen können.