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Blaue Punkte auf Alpenroute in Italien sorgen für Rätselraten

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Startseite Welt Mysteriöse blaue Punkte auf Alpenroute aufgetaucht – Bergsteiger in Italien außer sich Von: Veronika Arnold Uns auf Google folgen Ein Wanderweg in den italienischen Alpen ist gesäumt von rätselhaften blauen Farbflecken. Bei einheimischen Wanderern sorgen die Bilder für Empörung. Castione della Presolana – Wer in den Bergen unterwegs ist, kennt sie: die kleinen farbigen Markierungen auf Felsen, die Wanderern den Weg weisen. An der Presolana Occidentale in den Bergamasker Alpen Italiens sind diese Zeichen seit Jahrzehnten rot. Doch seit dem 10. Juli 2026 prangt auf der historischen „Via normale“ (übersetzt: Normalweg) ein ungebetenes Blau. Ein Wanderer entdeckte an jenem Freitag beim Aufstieg zahlreiche blau-violette Farbflecken, die direkt auf den Felsen aufgesprüht worden waren. Giuliano Giuly Zanga postete die Bilder am 10. Juli auf Facebook und machte den Fund damit öffentlich: „Ich habe nicht alle Markierungen fotografiert, weil es wirklich sehr viele sind“, schreibt er zu seinem Post mit insgesamt 14 Fotos. Rätselraten um blaue Flecken auf Alpenroute in den Bergamasker Alpen Betroffen ist vor allem der Abschnitt ab der Grotta dei Pagani aufwärts – also genau jener Bereich, der alpinistisches Geschick erfordert und besonders sensibel ist. Ob es sich um reinen Vandalismus handelt oder ob jemand eigenmächtig eine neue Wegmarkierung anlegen wollte, ist noch unklar. Die wahrscheinlichste Erklärung laut L‘AltraMontagna, dem Bergmagazin des italienischen Nachrichtenportals il Dolomiti: eine selbst ernannte, vollkommen übertriebene Routenmarkierung. Auffällig dabei ist, dass die blauen Punkte kurz vor dem Gipfel abrupt enden – als ob dem Verursacher mitten im Werk die Sprühfarbe ausgegangen wäre. Bergsteiger über Farbflecken auf Wanderweg empört: „Menschliche Dummheit ist grenzenlos“ Die Presolana gilt als „Königin der Orobie“ – ein markantes Kalksteinmassiv, das zu den bekanntesten Alpinzielen der Lombardei zählt. Die Bilder lösen in der Bergsteigergemeinschaft Empörung aus. „Was für unzivilisierte Menschen es da draußen gibt“, schreibt ein User – und ein anderer bringt es noch knapper auf den Punkt: „Die menschliche Dummheit ist grenzenlos.“ Nicht der einzige Grund, weshalb Bergsteigern in Italien der Kragen platzt. Ein Nutzer weist etwas diplomatischer darauf hin, dass offizielle Wegmarkierungen in Italien ausschließlich vom Alpenverein CAI mit Genehmigung der zuständigen Behörden angebracht werden dürfen. Wanderern, die sich auf ihrem Weg verewigen möchten, schlägt er stattdessen traditionelle Steinmännchen vor.

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