DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,21 % 64.447,15 USD 07:18:55 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Bluthochdruck: Vitamin-Kombination senkt Therapieabbruch um 39%

Gesundheit

Die Behandlung von Bluthochdruck bleibt eine Herausforderung. Neben Medikamenten rücken Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren immer stärker in den Fokus. Aktuelle Leitlinien aus dem Juli 2026 zeigen: Die Kombination kann helfen – birgt aber auch Risiken. Grenzwerte und Therapietreue Ab 140/90 mmHg sprechen Mediziner von Bluthochdruck. Besonders gefährlich wird es ab 180/120 mmHg: Dann drohen Schlaganfälle oder Aortenschäden. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass die Kombination von Sartanen mit Kalziumkanalblockern das Risiko eines Therapieabbruchs um 39 Prozent senkt. Bei alleiniger Gabe von Kalziumkanalblockern steigt das Abbruchrisiko dagegen um 43 Prozent. Die Versorgung wird zusätzlich erschwert: Bestimmte Chargen des Wirkstoffs Ramipril wurden zurückgerufen – mit Laufzeit bis Juni 2027. Zulassungen für Irbesartan ruhen teils bis 2028. Vitamine bei Diuretika-Einnahme Wer Diuretika nimmt, verliert durch die erhöhte Flüssigkeitsausscheidung vermehrt B-Vitamine. Besonders B1 und B6 sind betroffen. Vitamin B1 (Thiamin) unterstützt die normale Herzfunktion. Neue Produkte planen für August 2026 Dosierungen von 1,1 mg pro Tageseinheit. Vitamin C schützt die Blutgefäße, Vitamin D das gesamte Herz-Kreislauf-System. Aber Vorsicht: Eine Überdosierung von Vitamin D muss vermieden werden. Experten raten zur ärztlichen Rücksprache. Folsäure (B9) gilt als essenziell für die Herz-Kreislauf-Gesundheit und findet sich oft in Kombipräparaten mit Kalium oder Ginseng-Extrakt. Mineralstoffe und Aminosäuren Anzeige Wer Diuretika einnimmt, verliert vermehrt B-Vitamine – das kann die Therapie gefährden. Ein neuer Ratgeber zeigt, wie Sie mit der richtigen Vitamin-Kombination Ihr Herz-Kreislauf-System schützen und das Abbruchrisiko senken. Jetzt kostenlosen Ratgeber anfordern Magnesium und Kalium regulieren den Blutdruck. Kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen oder Spinat werden zur natürlichen Senkung empfohlen. Hersteller bieten auch Präparate mit 300 mg Magnesium und 500 mg Kalium an. Bei Aminosäuren stehen L-Arginin und L-Carnitin im Fokus. L-Arginin wird in Dosierungen bis zu 3.000 mg pro Tag angeboten – aber es ersetzt keine blutdrucksenkenden Medikamente. L-Carnitin fördert den Transport von Fettsäuren in die Mitochondrien. Bei übergewichtigen Personen könnte es den diastolischen Blutdruck und die Cholesterinwerte positiv beeinflussen. Pflanzliche Extrakte und Öle Der Markt bietet zahlreiche pflanzliche Ansätze. In Österreich wurden im Juli 2026 Präparate auf Basis von Weißdorn, Mistelzweig, Olivenblättern und Knoblauchpulver dokumentiert. Die Preise liegen zwischen 39 und 49 Euro pro Packung. Rapsöl wird wegen seines Fettsäuremusters mit 92 Prozent ungesättigten Fettsäuren oft vor Olivenöl empfohlen. Lebertran bleibt eine Option zur Senkung des kardiovaskulären Risikos – allerdings nicht bei Fischallergien. Bewegung und Warnungen Anzeige Nicht nur Medikamente, sondern auch die richtige Ernährung und Bewegung senken den Blutdruck nachweislich. Erfahren Sie in 3 konkreten Schritten, wie Sie mit Kalium, Magnesium und gezielter Bewegung Ihren systolischen Wert um bis zu 9 mmHg reduzieren. 3-Schritte-Plan jetzt herunterladen Die WHO betont in ihren Leitlinien vom Juli 2026: Bereits 3.000 Schritte täglich bringen gesundheitliche Vorteile. 150 bis 300 Minuten moderate Bewegung pro Woche senken den systolischen Blutdruck um 5 bis 9 mmHg. Eine Gewichtsreduktion von vier Kilogramm kann den Wert zusätzlich um etwa 4 mmHg verringern. Kritisch sehen Marktbeobachter die wachsende Zahl an „Vitaminwässern“. Eine Untersuchung von 35 Produkten ergab: 24 überschritten die vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlenen Höchstmengen. Überschüssige wasserlösliche Vitamine werden ausgeschieden, fettlösliche (E und D) sind in fettfreien Getränken kaum verwertbar. Zudem drohen Wechselwirkungen mit Gerinnungshemmern – eine Abstimmung mit dem Arzt ist unerlässlich.

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