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BMW machtlos! Russland baut Autos der Marke aus Bayern einfach weiter

Wirtschaft

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München – Infolge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine hat sich BMW aus Russland zurückgezogen. Doch im Kaliningrader Werk des ehemaligen Partners Avtotor werden trotzdem weiterhin SUVs des bayrischen Herstellers gebaut – ohne offizielle Genehmigung! Brisant: Die Russen sahnen dabei richtig ab: Für die falschen BMWs müssen Kunden richtig tief in die Tasche greifen. Die Preise sind auf Luxusniveau.

Grundlage der Produktion sind laut russischen Medien verbliebene Restbestände in ehemaligen BMW-Werken, die seit 2022 eingelagert worden sind. Das nutzt der ehemalige Partner Avtotor jetzt aus: In seinen Fabriken werden seit Anfang 2025 wieder Autos zusammengebaut – die BMW-Modelle X5, X6 und X7. Nach Angaben der „Auto Motor und Sport“ wurden 2025 fast dreimal so viele lokal produzierte BMW- Autos zugelassen wie im Vorjahr.

Auffällig: Die Fahrzeuge entsprechen nur äußerlich dem Stand von 2022, obwohl sie als Modelle der Baujahre 2025 oder 2026 zugelassen werden. Ein paar Details sind aber anders: Die Wagen haben beispielsweise kleinere Lufteinlässe als aktuelle Modelle. Eine BMW-Sprecherin bezeichnete im Portal „United24“ die Produktion als „ irregulär “. Der bayrische Konzern warnt Käufer in einem Statement vor dem Erwerb eines sogenannten „Piraten-BMW“ und weist darauf hin, dass seit 2022 keine Qualitätskontrollen mehr stattfinden.

Falsche BMWs: Teurer und schlechter

Da die Bestände an Originalteilen für die SUVs knapp werden, sollen inzwischen auch lokal beschaffte Komponenten wie Schläuche, Karosserieteile oder Kabelbäume verwendet werden. Die Fahrzeuge sind nicht mehr an die offiziellen BMW-Systeme angebunden, deshalb funktionieren zahlreiche digitale Funktionen wohl nur eingeschränkt oder arbeiten mit einer anderen Software.

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