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Bodø-Blamage: ER soll den BVB jetzt wachrütteln

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Bodø – Diesen Typen kann der BVB jetzt gut gebrauchen! Nach dem enttäuschenden 0:1 bei Bodø/Glimt wartet auf Borussia Dortmund schon am Samstag bei Union Berlin (15.30 Uhr/Sky, Live-Ticker bei BILD.de) die nächste unangenehme Auswärtsaufgabe. Dann soll einer wieder dabei sein, der den Schwarz-Gelben in Norwegen fehlte: Nico Schlotterbeck (26).

Der Nationalverteidiger war gar nicht erst mit nach Bodø gereist. Der BVB hatte den Abwehrchef nach seiner langen Verletzungspause aus Gründen der Belastungssteuerung zu Hause gelassen. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (50) kündigte allerdings bereits vor der Norwegen-Reise an: „Gegen Union Berlin wird er aber wieder dabei sein.“

Schlotterbeck muss BVB wachrütteln

Eine Rückkehr zur richtigen Zeit! Denn beim schwachen Auftritt in Bodø fehlte Dortmund lange genau das, wofür Schlotterbeck auf dem Platz steht: Energie, Emotionalität und der unbedingte Wille, sich gegen eine Niederlage zu stemmen. Erst nach dem Gegentreffer und den Wechseln wurde der BVB gefährlicher. Am Ende kam das Aufbäumen zu spät.

Jetzt soll Schlotterbeck beim BVB wieder vorangehen. Für den 26-Jährigen wird die Partie in Berlin gleichzeitig zur Rückkehr an eine alte Wirkungsstätte. In der Saison 2020/21 spielte Schlotterbeck auf Leihbasis für Union Berlin. Damals sammelte der heutige BVB-Star an der Alten Försterei wichtige Bundesliga-Erfahrung.

Inzwischen ist seine Rolle eine ganz andere. In Dortmund gehört Schlotterbeck zu den Führungsspielern – und genau die sind nach dem äußerst schwachen Auftritt in Norwegen gefragt. Der Innenverteidiger hatte zuletzt einiges wegzustecken. Nach seiner langen Verletzungspause war er zurückgekehrt, musste anschließend aber erneut auf seinen Körper achten. Deshalb zog Dortmund in Bodø bewusst die Belastungsbremse.

Am Samstag dürfte die Schonzeit vorbei sein. Nach der Champions-League-Pleite braucht Trainer Kovač bei Union nicht nur frische Beine, sondern vor allem eine Reaktion seiner Mannschaft. Aus dem Rückschlag in Norwegen darf jetzt keine Negativserie entstehen.

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