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Bombenfund in Wilhelmshaven: 13.600 Menschen von Evakuierung betroffen

Nation

Blindgänger in Wilhelmshaven: Heute müssen Tausende evakuiert werden

Stand: 01.09.2026 08:11 Uhr

In Wilhelmshaven ist eine US-amerikanische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Heute wird in einem Radius von 1.000 Metern um den Fundort evakuiert und der Blindgänger entschärft.

Nach Angaben der Stadt wurde die Fliegerbombe bei Arbeiten im Marinearsenal gefunden. Die Evakuierung hat um 8 Uhr begonnen, gegen 11 Uhr muss die Räumung abgeschlossen sein. Betroffen seien rund 13.600 Menschen, die in der Südstadt, der Innenstadt und Heppens leben, heißt es. Auch der Busverkehr wird seit 8 Uhr eingestellt - lediglich die Schülerbeförderung finde zuvor regulär statt.

Stadt richtet Notunterkünfte ein

Laut Stadt besitzt der Blindgänger gleich zwei Zünder - auch wenn es sich dabei um keine Langzeitzünder handelt, bestehe ein Restrisiko des Zündsystems. Die Stadt richtet für die Zeit ab 8 Uhr Notunterkünfte in drei Sporthallen ein - am Mühlenweg, an der Bremer Straße und am Gotthilf-Hagen-Platz.

Schulen und Kitas bleiben am Vormittag zu

An Schulen, die im Evakuierungsbereich liegen, fällt am Vormittag der Unterricht aus. Betroffen sind die Grundschule Rheinstraße und Schule an der Deichbrücke. Gleiches gelte für die Kindertagesstätten Lüttje Oog, Arche Noah, Inselviertel, Christuskindergarten und das Kinderspielhaus, teilt die Stadt weiter mit. Der Krisenstab der Stadt kümmere sich um die betroffenen Alten- und Pflegeheime und stelle sicher, dass die dort lebenden und arbeitenden Personen, wenn nötig, evakuiert werden. Dabei werden sie von den Rettungsdiensten sowie den Stadtwerke-Verkehrsbetrieben unterstützt.

Bürgertelefon eingerichtet

Die Stadt hat unter der Telefonnummer (04421) 16 16 16 ein Bürgertelefon eingerichtet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 01.09.2026 | 06:00 Uhr

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