DAX -0,23 % 25.981,09 Pkt 18:00:00 MDAX +0,18 % 30.855,37 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,73 % 6.176,06 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,49 % 52.085,10 Pkt 20:46:54 S&P 500 -2,03 % 7.563,48 Pkt 20:46:54 Nasdaq -3,46 % 25.279,61 Pkt 20:46:53 Nikkei -0,33 % 63.081,86 Pkt 07:45:03 Gold +1,44 % 3.954,90 USD 20:36:52 Silber +2,62 % 50,57 USD 20:36:49 Brent -7,56 % 104,86 USD 20:36:53 WTI -7,22 % 96,60 USD 20:36:54 Bitcoin -2,06 % 76.633,44 USD 20:46:49 EUR/USD +0,12 % 1,11960 USD 20:46:25 EUR/GBP -0,12 % 0,83480 GBP 20:46:54 EUR/CHF -0,52 % 0,91610 CHF 20:46:54 EUR/JPY +0,15 % 176,741 JPY 20:46:53

Bonnie Blue: Umstrittener Umgang mit Neugeborenem sorgt für Empörung

Welt

Im mittlerweile gelöschten Clip war die 27-Jährige, die mit bürgerlichen Namen eigentlich Tia Billinger heißt, offenbar mit ihrem Baby auf dem Schoß zu sehen, während sie von drei Männern in Sturmhauben umgeben war. In der Aufnahme erklärte sie laut Daily Star, dass die sogenannte Sechs-Wochen-Regel für sie nicht gelte und sie eine neue, perverse Aktion plane.

Jene Regel bezieht sich auf das Wochenbett von frischgebackenen Müttern, das in der Regel sechs bis acht Wochen dauert. In dieser Zeit zieht sich die Gebärmutter zurück und die große Wunde, die die Plazenta im Bauch hinterlassen hat, heilt. Damit auch andere Verletzungen, wie beispielsweise Dammrisse, genesen können, sollten Mütter im besten Falle zunächst auf penetrativen Geschlechtsverkehr verzichten.

Für Bonnie scheint das aber keine Option zu sein.

Da sie einen Kaiserschnitt hatte, könne sie laut eigenen Aussagen die Regeln des Wochenbettes ignorieren. "Untenrum sieht immer noch alles perfekt aus", meint sie.

Die Namensgebung ihres Kindes sollten zudem ihre Fans übernehmen - gegen Bezahlung, versteht sich.

Dafür rief Bonnie Blue in einem TikTok-Video auf: "Mein Baby wird nicht so sein wie ihr - von Sozialhilfe leben und vorgebliche Behinderungen geltend machen", so die 27-jährige Pornodarstellerin. "Deshalb werde ich nächste Woche den Namen meines Babys versteigern, damit es in einer höheren Steuerklasse landet als ihr."

Daraufhin äußerte sich Anwältin Nieki Shaw, die auf Kinderschutz spezialisiert ist. Sie fordert nun eine Überprüfung des Kindeswohls. "Auch wenn ich mich nicht zur täglichen körperlichen Versorgung des Kindes äußern kann (ich gehe davon aus, dass diese in Ordnung ist), stört es mich massiv, dass die Identität des Babys in ihre Aktionen, Markeninszenierungen und Provokationen hineingezogen wird", sagt Shaw in einem TikTok-Video. Sie bezeichnet Bonnies Verhalten als "zutiefst verstörenden" und als einen "Fall für den Kinderschutz".

Sie beruft sich dabei auf den Paragrafen 31 des "Children Act", der etwa die Verleitung zu verwerflichem Verhalten oder die Ausbeutung eines Kindes umfasst.

"Ich mache mir Sorgen wegen der nicht jugendfreien Inhalte, wegen der öffentlichen Empörung und wegen der Auswirkungen, die dies auf die emotionale Entwicklung des Kindes haben könnte", fasst Shaw zusammen. Schließlich könnte das Kind - das im Übrigen nun den Namen "Betbolt" erhalten soll - nicht einwilligen, "Teil einer Strategie zu sein, die gezielt auf öffentliche Empörung abzielt", so die Anwältin weiter.

Mutter Bonnie Blue alias Tia Billinger äußerte sich bislang noch nicht zu den Anschuldigungen.

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