Bootshaus im Kölner Stadtteil Sürth abgebrannt
Das Bootshaus wird wohl nicht mehr zu retten sein. Meterhoch loderten die Flammen am Nachmittag aus dem Lokal. Als die Feuerwehr gegen 15 Uhr eintraf, stand das überwiegend aus Holz gebaute Bootshaus im Vollbrand. Beim Löschen ist das Niedrigwasser im Rhein ein großes Problem gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher dem WDR. "Unser Feuerwehrschiff konnte nicht eingreifen, weil es sonst aufgesetzt hätte. Auch ein kleineres Boot konnte nicht an das Sürther Bootshaus heranfahren." Aktuell kontrollieren die Einsatzkräfte mit einer Drohne von oben, wie viele Glutnester es noch gibt und ob sich neue Flammen ausbreiten. Teile des Dachs müssen dazu abgetragen werden. Sorgen bereitete zunächst ein Gastank, der vor dem Bootshaus steht. Die Feuerwehr kühlte ihn vorsorglich mit kaltem Wasser - sie vermutete, dass der Tank explodieren könnte. Doch diese Befürchtung bestätigte sich nicht. Insgesamt waren rund 100 Kräfte im Einsatz. Brandursache unklar Der Besitzer des Sürther Bootshauses, Achim Pesch, ist geschockt. "Das Bootshaus ist mein Lebenswerk gewesen", sagt er im Gespräch mit dem WDR. "Ich habe zwei Jahre lang zehn Stunden pro Tag gearbeitet und gerade die Zugangsbrücke für 500.000 Euro neu gebaut." Momentan wisse er nicht, wie es weitergehe. Die Brandursache steht noch nicht fest. Wegen des Niedrigwassers liegt das Bootshaus überwiegend mit einer leichten Schlagseite auf Grund. Unsere Quellen: