DAX +1,15 % 25.704,02 Pkt 18:00:00 MDAX +0,45 % 30.425,40 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,05 % 6.167,81 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,22 % 52.475,10 Pkt 21:20:00 S&P 500 +0,88 % 7.743,98 Pkt 21:20:01 Nasdaq +1,45 % 26.549,85 Pkt 22:06:16 Nikkei +1,08 % 63.954,19 Pkt 07:45:03 Gold +0,17 % 4.081,60 USD 21:56:12 Silber -0,48 % 54,03 USD 21:56:13 Brent -2,92 % 110,55 USD 21:55:14 WTI +2,09 % 101,99 USD 21:56:17 Bitcoin +0,62 % 81.302,26 USD 22:06:16 EUR/USD -0,18 % 1,11540 USD 22:05:29 EUR/GBP -0,06 % 0,83680 GBP 22:06:14 EUR/CHF -0,16 % 0,92330 CHF 22:05:48 EUR/JPY -0,06 % 175,917 JPY 22:06:06

Börse Frankfurt am Dienstag: Berichtssaison als Taktgeber

Wirtschaft

Der DAX wies zum Auftakt in den Dienstagshandel ein kleines Plus aus. Im weiteren Verlauf baute er die Zuwächse zeitweise deutlich aus, sodass er die 21-Tage-Linie von derzeit 25.320 Punkten übersprang. Letztlich büßte er jedoch seine Gewinne wieder ein und schloss 0,07 Prozent tiefer bei 25.259,90 Zählern.

Berichtssaison wird zum Taktgeber

Technologiewerte und hier besonders Papiere von Chipkonzernen hatten am Vortag in den USA einen schweren Stand und wurden anschließend auch in Asien verkauft. Am Dienstag rücken zudem Banken in den Fokus, wenn unter anderem JPMorgan Chase und Goldman Sachs ihre Quartalsbilanzen präsentieren und damit die Berichtssaison in den USA anschieben.

KI-Aussagen belasten auch Asiens Börsen - Südkorea weit abgeschlagen

Unter Druck standen vor allem die technologielastige Börse in Seoul, wo es für den KOSPI zeitweise um rund sechs Prozent nach unten ging. Die Werte befanden sich im Sog der negativen Vorgaben der Wall Street. Dort hatten vor allem Chip-Werte nachgegeben mit Aussagen von Broadcom-CEO Hock Tan. Die KI-Unternehmen investierten massiv in den Aufbau von Rechenzentren und Rechenkapazität, in der Erwartung, dass die Nachfrage weiter stark ansteigen werde. Es bestünden jedoch Zweifel, ob diese Investitionen die Renditen erwirtschaften würden, die Unternehmen und ihre Investoren erwarteten, so Tan. Intel-CEO Lip-Bu Tan äußerte ähnliche Bedenken und hob sowohl die Finanzierungskosten als auch die Notwendigkeit hervor, langfristig Renditen nachzuweisen.

Fokus auf US-Inflation: Benzinpreise dürften Verbraucherpreise im September antreiben

Die Lage an den Rentenmärkten bleibe weiter heikel. Entsprechend wichtig bleiben die Inflationsdaten, die für die USA am Mittwoch veröffentlicht werden. "Im September sind die US-Verbraucherpreise wohl deutlich gestiegen, wofür hauptsächlich teureres Benzin verantwortlich war", erwartet Volkswirt Christoph Balz von der Commerzbank. Die Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel dürfte zwar moderater ausfallen, aber dies wird ihm zufolge die Notenbank Fed wohl dennoch nicht von einer weiteren Zinserhöhung im Dezember abhalten.

Inflation in Deutschland auf Hoch seit 2023

Getrieben von hohen Energiepreisen hat die Inflationsrate in Deutschland erstmals seit fast drei Jahren die Marke von drei Prozent überschritten. Waren und Dienstleistungen kosteten im September 3,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt errechnete und damit vorläufige Daten bestätigte. Das ist die höchste Inflationsrate seit Dezember 2023 mit damals 3,7 Prozent.

Letzte DAX-Rekorde

Zuletzt erreichte der deutsche Leitindex am 28. August eine neue Rekordmarke: Das Intraday-Allzeithoch liegt seither bei 26.618,74 Zählern, der höchste Schlusskurs der Geschichte wurde bei 26.569,99 Punkten erreicht.

Claudia Stephan, Alexandra Hesse, Bettina Schneider, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

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