DAX +1,75 % 26.039,68 Pkt 18:00:00 MDAX +0,99 % 30.798,65 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,64 % 6.207,07 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,36 % 52.187,41 Pkt 19:18:32 S&P 500 -0,31 % 7.698,80 Pkt 19:18:40 Nasdaq -1,32 % 26.127,31 Pkt 19:18:38 Nikkei +1,10 % 64.659,47 Pkt 07:45:03 Gold -0,78 % 4.020,00 USD 19:08:33 Silber -2,51 % 52,12 USD 19:08:12 Brent -4,05 % 110,65 USD 19:07:44 WTI -0,84 % 101,92 USD 19:08:37 Bitcoin -0,63 % 80.758,22 USD 19:18:36 EUR/USD +0,38 % 1,11720 USD 19:17:43 EUR/GBP -0,08 % 0,83540 GBP 19:18:40 EUR/CHF +0,02 % 0,92250 CHF 19:18:40 EUR/JPY +0,30 % 176,316 JPY 19:18:40

Börsenwoche: Wieso ein einziges Land die Weltbörsen bedroht

Wirtschaft

Als der Kurs des südkoreanischen Leitindex Kospi am vergangenen Mittwoch um elf Prozent in die Tiefe rauschte, half den koreanischen Privatanlegern nur noch Trauerflor. Vor dem Parlament des Landes, so zeigen es Aufnahmen der Nachrichtenagentur Reuters, hatten Tausende Privatanleger gemeinsam Blumenkränze aufhängen lassen. »Privatanleger am Abgrund«, stand auf einer der Trauerschleifen. Auf einer anderen: »Wir werden geschlachtet.«

Viele Anleger im Land hatten im Börsenrausch der vergangenen Monate nicht nur ihr Erspartes investiert, sondern für den Aktienhandel auch Kredite aufgenommen. Als die Kurse der gehypten Chiphersteller Samsung und SK Hynix nach dem Höhenflug wieder fielen, forderten die koreanischen Broker weitere Sicherheiten: Die Anleger mussten Geld kurzfristig nachschießen oder riskierten, dass ihre Aktien zwangsweise verkauft wurden. Schätzungen zufolge musste jeder dreißigste Erwachsene in Südkorea, rechnerisch fast 1,5 Millionen Menschen, jüngst diese Entscheidung treffen.

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