Borussia Dortmund: Kovac spricht erstmals über Adeyemi-Wechsel
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Jetzt äußert sich auch Niko Kovac (54). Der BVB-Trainer hat nach dem 3:1-Testspielsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen erstmals über den bevorstehenden Wechsel von Karim Adeyemi (24) zum FC Barcelona gesprochen. Vor allem eines wird den Dortmundern nach Ansicht des Trainers fehlen: das enorme Tempo von Adeyemi. Kovac sagt: „Karim hat seine Stärken gehabt, ganz klar. Und Karim ist ja noch nicht weg. Er ist auf einem guten Weg. Was wir sicherlich verlieren werden, ist die Geschwindigkeit. Mit seiner Geschwindigkeit konnte man das eine oder andere aufreißen. Aber wir arbeiten daran. Wir werden fleißig schauen, dass wir die Spieler, die uns verlassen haben, adäquat und vielleicht sogar besser ersetzen. Das wird schwierig, aber daran arbeitet jeder Klub – und dementsprechend auch wir.“ Bis zu 31 Millionen Euro Ablöse möglich Adeyemi war in dieser Woche nach Barcelona gereist. Den Medizincheck hat der Nationalspieler bereits absolviert, soll zeitnah seinen Vertrag bis 2031 unterschreiben. BILD hatte ihn gemeinsam mit Ehefrau und Rapperin Loredana vor dem Abflug am Dortmunder Flughafen erwischt. Für den Offensiv-Star überweist Barça 22 Millionen Euro Sockelablöse nach Dortmund . Durch Bonuszahlungen kann die Ablöse um weitere neun Millionen Euro ansteigen. Außerdem sicherte sich der BVB eine Weiterverkaufsbeteiligung. Kovac erklärt: „Wir haben uns von ihm verabschiedet. Als Karim noch einmal in der Kabine war, haben wir uns alle verabschiedet und auch noch einen kleinen Chat gehabt. Wir wünschen ihm wirklich alles Gute, wenn es dann klappt – aber davon gehen wir aus. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Jungs, die hier sind und die noch kommen werden.“ Hinter den Kulissen laufen die Planungen für die Zeit nach Adeyemi bereits auf Hochtouren. Nach den Verpflichtungen von Joane Gadou, Justin Lerma und Kauã Prates sollen in diesem Transfersommer weitere Neuzugänge folgen. Die Einnahmen aus dem Adeyemi-Transfer verschaffen den Dortmundern dabei zusätzlichen Spielraum auf dem Transfermarkt.