Borussia Mönchengladbach: Jens Castrop spricht über WM-Ärger
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Seit Anfang der Woche ist Jens Castrop (22) nach seiner WM-Teilnahme wieder zurück in Gladbach. Im Training muss der Mittelfeldspieler momentan etwas kürzertreten, weil er sich Mittwoch eine kleine Blessur am Knie zugezogen hatte. Samstag (14 Uhr) beim Test bei Drittligisten RW Essen wird Castrop auch deshalb wohl noch nicht zum Einsatz kommen. Nach dem Donnerstagstraining gab er in einem Pressegespräch Auskunft über sein WM-Erlebnis und seine Ziele mit Borussia in der kommenden Saison. Bei der WM war Castrop mit Südkorea überraschend bereits nach der Gruppenphase ausgeschieden. Der Gladbach-Profi: „Ich habe bei der WM natürlich viele Eindrücke gesammelt und es wird auf jeden Fall etwas sein, woran ich mich immer erinnern werde. Sportlich ist es nicht so abgelaufen, wie wir uns das alle erhofft haben. Auch ich bin jetzt nicht ganz so zufrieden mit dem Ablauf.“ Zum einen, weil er nur im abschließenden Gruppenspiel gegen Südafrika (0:1) zum Einsatz kam. Zum anderen, weil er sich mächtig über die Unterkunft der Südkoreaner in Guadalajara in Mexiko ärgerte. Castrop: „Wir durften da nicht raus, weil es gefährlich war. Und wir durften nur zwei Tage nach dem Spiel die Familie sehen. Das ist natürlich bitter, wenn die ganze Familie nachreist, sich einen Monat Urlaub nimmt. Und dann spiele ich nicht und darf auch meine Familie nicht sehen. Ich glaube, da hatten andere Mannschaften schon bessere Standorte und andere Möglichkeiten.“