Borussia Mönchengladbach: Ultra-Protest gegen neuen Stadionnamen
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen 22 Jahre nach dem Umzug vom legendären Bökelberg in den Borussia-Park hatten die Gladbach-Bosse zu Beginn der neuen Bundesliga-Saison erstmals den Stadionnamen vermarktet. Nachhaltigkeitspartner „ista“ zahlt rund fünf Millionen Euro pro Jahr dafür, dass das Stadion seit dem 1. Juli offiziell „ista-Borussia-Park“ heißt. Samstag beim 2:1-Sieg im Rahmen der Saisoneröffnung gegen den amtierenden Europa-League-Sieger Aston Villa stieg dann auch endlich das erste Spiel im umbenannten Stadion. Gladbach-CEO Stefan Stegemann hatte vor der Partie eingeräumt, dass möglicherweise nicht alle Gladbach-Anhänger diese Entscheidung unterstützen: „Dass es Kritik gibt, ist klar, aber ich hoffe, dass die Entscheidung respektiert wird.“ Was die große Mehrheit in Gladbach auch macht: In einem Online-Voting bei BILD hatten über 75 Prozent der Teilnehmer erklärt, dass sie überhaupt kein Problem mit der Namensänderung haben. Die Gladbacher Ultras offenbar schon: Aus der aktiven Fanszene in der Nordkurve gab es während der Partie gegen Aston Villa etliche Protestaktionen.