Böser Spruch über Merz und die DFB-Elf bei Lanz: „Das Mieseste, was ich diese Woche gehört habe“
+++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust +++Zwei Tote bei Brand in Krankenhaus in Ludwigslust TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Erst Hohn und Spott, dann Milde und Verständnis: Das nächtliche Lob aus dem Kanzleramt für die Nationalelf nach der peinlichen WM-Pleite („Wir sind stolz auf euch“) bleibt heiß umstritten. „Ist der Umgang mit diesem Tweet symptomatisch für das ganze Land?“, fragte Markus Lanz (57) jetzt besorgt. „Tagelang wird darüber diskutiert!“ „Es ist so eine Entlastungserzählung“, witzelte taz-Journalistin Anna Lehmann (51). „Alle waren nach dieser Nacht irgendwie traurig, übermüdet, frustriert. Und dann setzt Friedrich Merz (70, CDU) so einen Tweet ab. Und alle denken: Ah, endlich wieder was, wo man sich einig ist: ,Das ging voll daneben.‘ Aber ich finde es gar nicht so schlimm. Friedrich Merz hat oft vulnerable Gruppen beschimpft, und diesmal hat er sich voll hinter sie gestellt. Das ist doch ein Fortschritt. Weiter so.“ Markus Lanz brach in schallendes Gelächter aus. „Das ist gemein!“, prustete er. „Das ist das Mieseste, was ich diese Woche gehört habe – die Nationalelf als vulnerable Gruppe zu beschreiben.“ Stern-Politikchef hält Debatte für überzogen „Ein bisschen absurd ist es aber schon, in welcher Erregung über einen Social-Media-Post des Bundeskanzlers diskutiert wird“, staunte Stern-Politikchef Veit Medick (46). „Klar, es ist auch eine kleine Übersprungshandlung. Ich glaube, es ist so ein Gesamteindruck des Kanzlers, dass er kommunikativ nicht immer 1A liegt, und dann hat man so das Gefühl: Jetzt haben wir ihn wieder erwischt.“ FAZ-Redakteurin Julia Löhr (50) kommt gleich mit dem nächsten Merz-Bashing: „Er macht es letztlich noch schlimmer durch die Art und Weise der Kommunikation – am Vormittag einen weiteren Tweet nachzuschieben und am Nachmittag zu erklären, es war alles nur ein Versehen, ein Mitarbeiter war’s!“ Lanz in die gleiche Kerbe: „Das ist der Punkt. Nochmal erklären und nochmal erklären.“ Lehmann spöttisch: „Der Praktikant ist schuld.“ Medick sachlich: „Never explain, never complain, wie die Queen. Die ist damit ganz gut gefahren.“ Was laut Markus Lanz beim WM-Post schiefging Lanz erklärt sich die Sache mit den Posts zur Fußball-WM so: „Das Ding war in zwei Versionen vorbereitet, für den Fall, dass sie weiterkommen oder dass sie scheitern. Dann geht es aber so schief, wie es schiefgeht. Darauf war keiner vorbereitet, und es war nachts um eins. Wer weckt dann den Kanzler, um ihn zu fragen, ob er das Ding rausschicken soll?“ Das milde Urteil des Talkmasters, der in Südtirol geboren wurde: „Als jemand, der auch Besitzer eines italienischen Passes ist, fand ich das völlig angemessen.“ Was er damit meint: Italien hatte sich für die WM 2026 gar nicht qualifiziert. Lanz weiter: „Die Deutschen waren immerhin dabei. Deswegen konnte man zu Recht auch ein bisschen stolz auf sie sein.“