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Brand auf Ex-Militärgelände weitet sich aus: Bewohner sollen in Ausweichquartieren bleiben

Nation

Der Brand auf dem ehemaligen Panzerschießplatz im Müritz-Nationalpark wird die Feuerwehren voraussichtlich noch die kommenden Tage beschäftigen. Inzwischen haben die Flammen circa 15,5 Hektar erfasst und rund 340 Einsatzkräfte sind vor Ort. Da in der Nacht der Wind aber deutlich abgenommen hat und die Beregnung der Randflächen anhielt, hat sich die Lage ein wenig entspannt, wie Feuerwehr, Landkreis und die Polizei am Dienstagmorgen mitteilten. +++ Urlauber sollen Müritz-Nationalpark meiden +++ Den Brand und die Löscharbeiten sehen Sie oben im Video. Fahrzeug aus Nachbar-Landkreis unterstützt Zudem wurde ein Waldbrand-Tanklöschfahrzeug aus dem Nachbarlandkreis Vorpommern-Rügen hinzugezogen. Das geht aus einer aktuellen Meldung hervor, die der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kurz vor 23 Uhr verschickte. Ferner wird mitgeteilt, dass die Evakuierung für Granzin, Granziner Mühle und Krienke vorerst wieder aufgehoben sei. Jedoch wurden die Bewohner der drei Dörfer gebeten, wenn möglich, vorerst Ausweichquartiere zu nutzen. Der Wind habe sich beruhigt, darum breite sich der Brand nur sehr langsam aus, hieß am späten Montagabend. Löschen nur im Randbereich möglich Bei Speck (zwischen Waren und Neustrelitz) war am Montagnachmittag auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ein Brand unweit des Aussichtsturmes am Käflingsberg ausgebrochen. Weil die Flächen mit Munition belastet sind, unter anderem auch panzerbrechenden Geschossen, kann die Feuerwehr die Flammen nicht direkt bekämpfen. Stattdessen werden Flächen im Randbereich mit Wasser besprüht. Am Abend mussten zunächst die drei genannten Orte im Müritz- Nationalpark evakuiert werden, da sich das Feuer auf die Dörfer zubewegt hatte. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat für Fragen von Anliegern und Betroffenen ein Bürgertelefon eingerichtet. Die Nummer lautet 0395/57087 8230 oder die Endziffern 8070 oder 8190.

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