DAX +0,39 % 25.460,48 Pkt 18:00:00 MDAX +0,43 % 32.243,82 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 -0,65 % 6.248,84 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,18 % 51.594,14 Pkt 23:12:38 S&P 500 -1,31 % 7.316,15 Pkt 23:12:40 Nasdaq -1,96 % 24.442,94 Pkt 23:15:59 Nikkei +1,13 % 62.131,34 Pkt 02:49:40 Gold +2,20 % 4.125,00 USD 02:54:29 Silber +1,51 % 58,16 USD 02:54:29 Brent +7,52 % 90,41 USD 02:50:16 WTI +6,69 % 84,56 USD 02:54:39 Bitcoin -0,32 % 63.700,83 USD 03:04:40 EUR/USD +0,68 % 1,14640 USD 03:04:21 EUR/GBP +0,12 % 0,85790 GBP 03:04:42 EUR/CHF +0,03 % 0,93330 CHF 03:04:41 EUR/JPY +0,39 % 187,299 JPY 03:04:41

Brand in Recyclingbetrieb in Wellesweiler unter Kontrolle - drei Personen leicht verletzt

Nation

Im Gewerbegebiet von Wellesweiler sind Einsatzkräfte am Mittwochmittag zu einem Großbrand in einem Recyclingbetrieb ausgerückt. Zwischenzeitlich waren rund 150 Feuerwehrleute vor Ort. Sie haben den Brand mittlerweile unter Kontrolle, allerdings kommt es vereinzelt immer noch zu Explosionen. Nach Angaben des Innenministeriums brannte es auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern. Nach derzeitigem Stand wurden drei Menschen, zwei Mitarbeiter des Betriebes und ein Feuerwehrmann, bei dem Brand leicht verletzt. Sie wurden zur weiteren Abklärung in eine Klinik gebracht. Zwischenzeitlich galten zudem drei Personen der letzten Schicht als vermisst. Sie waren nicht mit den Kollegen aus der Halle gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden alle drei wieder gefunden. Einsatz dauert wohl noch bis in die Nacht Am frühen Nachmittag war die Lage noch schwierig. Im Betrieb gelagerte Spraydosen explodierten im Sekundentakt. Trümmerteile der Dosen drohten die Einsatzkräfte zu verletzen. Die Feuerwehr konzentrierte sich daher zunächst darauf, ein Ausbreiten der Flammen auf einen angrenzenden Wald und eine benachbarte Fabrik zu verhindern. Derzeit laufen die Nachlöscharbeiten. Auch ein spezieller Löschroboter ist den Angaben zufolge im Einsatz. Die Arbeiten dauern wohl noch bis in die Nacht. Die Brandursache ist noch unklar. Auch zur Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden. Mehrere Menschen mussten Wohnhäuser verlassen Die Straße Im Langenthal und angrenzende Straßen sind nach Angaben der Feuerwehr wegen des Einsatzes aktuell noch gesperrt. Wegen der starken Rauchentwicklung hätten auch mehrere Häuser aus Sicherheitsgründen geräumt werden müssen. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner werden nach Angaben des Innenministeriums derzeit in der nahegelegenen Kirche St. Johannes untergebracht und betreut, ein anderer Teil sei bei Verwandten oder Freunden untergekommen. Wann sie nochmal in ihre Wohnhäuser zurückkehren können, ist noch unklar. Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr Neunkirchen hängt das davon ab, wie gut die Nachlöscharbeiten vorangehen. Hunderte Meter hohe Rauchsäule zu sehen Der Alarm wurde gegen 13.30 Uhr ausgelöst. Es war eine Hundert Meter hohe, schwarze Rauchsäule zu sehen, teilweise auch von Saarbrücken und St. Wendel aus. Aus dem dichtem schwarzen Rauch ist mittlerweile weißer Qualm geworden. Die Führungs- und Lagezentrale der Polizei hatte am Mittag von sehr vielen Anrufen besorgter Saarländerinnen und Saarländer berichtet. Neben Landrat Sören Meng war auch Innenminister Reinhold Jost vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Er dankte im Anschluss den Einsatzkräften. "Die hochprofessionelle und enge Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und allen weiteren Hilfskräften ist gerade bei einem Einsatz dieser Größenordnung von entscheidender Bedeutung", so Jost. Fenster und Türen in Wellesweiler schließen Weiterhin gilt eine Warnung für die Bevölkerung, Fenster und Türen zu schließen, auch Lüftungen und Klimaanlagen sollten abgeschaltet werden. Nach Angaben des Innenministeriums laufen die Untersuchungen zur Luftqualität noch. Aktuell hohe Waldbrandgefahr im Saarland Erst vergangene Woche hatte ein Waldbrand bei Nonnweiler für einen großen Feuerwehreinsatz gesorgt. Auch aktuell ist die Waldbrandgefahr im Saarland sehr hoch. Die Feuerwehr und das Umweltministerium mahnen daher zu besonderer Vorsicht. Über dieses Thema haben auch die SR info-Nachrichten im Radio am 29.7.2026 berichtet.

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