DAX -0,22 % 25.099,00 Pkt 18:00:00 MDAX -0,05 % 31.965,53 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,14 % 6.280,94 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,52 % 51.947,25 Pkt 23:26:43 S&P 500 -1,16 % 7.411,98 Pkt 23:26:35 Nasdaq -2,78 % 24.975,82 Pkt 23:15:59 Nikkei -2,73 % 64.611,15 Pkt 08:45:03 Gold +0,08 % 4.070,80 USD 22:59:59 Silber +0,43 % 58,91 USD 22:59:55 Brent 0,00 % 96,78 USD 22:59:55 WTI 0,00 % 89,31 USD 22:59:59 Bitcoin +0,24 % 64.468,74 USD 12:30:52 EUR/USD -0,32 % 1,13750 USD 23:29:21 EUR/GBP 0,00 % 0,85320 GBP 06:49:20 EUR/CHF +0,06 % 0,92970 CHF 06:49:20 EUR/JPY +0,08 % 186,245 JPY 23:29:21

Brandanschlag in Berlin-Adlershof: Neue Details zu den Ermittlungen

Technologie

Die Verdächtigen im Fall des Anschlags auf die Stromversorgung des Technologieparks Adlershof wehren sich vor Gericht gegen die Auswertung ihrer Mobiltelefone und weiterer elektronischer Geräte. Das sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin gegenüber der Berliner Morgenpost. Wenn ihr Widerspruch gegen die Sicherstellung von Beweismitteln erfolgreich sei, habe dies zur Folge, dass diese wieder ausgehändigt werden müssten und gegebenenfalls nicht als Beweismittel verwendet werden könnten. Zuvor hatte die „Welt am Sonntag“ berichtet. Die Geräte waren bei einer Razzia im März beschlagnahmt worden, etwa ein halbes Jahr nach dem Anschlag. Dabei durchsuchten rund 500 Einsatzkräfte 17 Objekte, 14 davon in Berlin. Im Zentrum der Ermittlungen stehen inzwischen vier Personen im Alter zwischen 28 und 36 Jahren. Bei ihnen soll es sich um zwei Männer und zwei Frauen handeln. Alle vier sollen zur linksextremen Szene gehören. Auch interessant Die vier stehen im Verdacht, im September 2025 einen Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Südosten verübt zu haben oder daran beteiligt gewesen zu sein. Der Anschlag zielte laut einem Bekennerschreiben auf den Technologiepark Adlershof. Von dem folgenden Stromausfall waren jedoch rund 50.000 Menschen und Hunderte Unternehmen betroffen. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt unter anderem wegen verfassungsfeindlicher Sabotage. Verdächtige auch im Fall des Anschlags auf das Stromnetz im Südwesten Auch bei den Ermittlungen zum Anschlag auf das Stromnetz im Januar im Berliner Südwesten soll es Fortschritte geben. Wie die „Welt am Sonntag“ weiter berichtet, richten sich die Ermittlungen inzwischen gegen „konkrete Tatverdächtige“. Demnach soll es auch eine Verbindung zwischen den beiden Anschlägen geben. So gehe man in Sicherheitskreisen davon aus, dass sich die Mitglieder der mutmaßlichen Tätergruppen untereinander kennen. Bundeskriminalamt und Generalbundesanwaltschaft wollten dies gegenüber der Morgenpost vorerst nicht bestätigen. Von dem Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten waren rund 45.000 Haushalte und 2200 Unternehmen betroffen. Er wurde durch Brandstiftung an einer Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde ausgelöst. In der Folge fielen in etlichen Haushalten neben dem Strom auch die Heizungen aus, tagelang bei Minusgraden. In dem Fall zog der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich. Den Tätern wird unter anderem die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Zur Tat bekannte sich die linksextremistische „Vulkangruppe“ in einem Bekennerschreiben. Diese wurde von den Behörden als glaubwürdig eingestuft.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren