DAX +1,62 % 25.590,77 Pkt 18:00:00 MDAX +2,07 % 30.495,47 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.164,69 Pkt 18:00:00 Dow Jones +0,34 % 52.391,60 Pkt 18:50:23 S&P 500 +1,31 % 7.723,86 Pkt 18:50:25 Nasdaq +2,03 % 26.482,61 Pkt 18:50:25 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,96 % 4.077,30 USD 18:40:24 Silber +0,74 % 54,51 USD 18:40:24 Brent -5,54 % 109,39 USD 18:40:26 WTI -1,87 % 99,86 USD 18:40:22 Bitcoin +0,66 % 80.536,99 USD 18:50:17 EUR/USD -0,69 % 1,11410 USD 18:49:43 EUR/GBP -0,23 % 0,83660 GBP 18:50:23 EUR/CHF -0,15 % 0,92270 CHF 18:50:25 EUR/JPY -0,03 % 175,869 JPY 18:50:26

Brandenburg: Dietmar Woidke setzt sich für Spaltung des deutschen Strommarkts ein

Nation

In der Debatte über eine wettbewerbsfähige ​Energieversorgung der Industrie schließt sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) Forderungen nach einer Spaltung des deutschen Strommarkts an. Durch unterschiedliche Strompreiszonen sollten Unternehmen in der Nähe von Windkraftanlagen günstig versorgt werden, sagte ​der SPD-Politiker der Süddeutschen Zeitung.

Demnach gäbe es in Brandenburg ⁠einen Strompreis von rund 25 Cent je ​Kilowattstunde. Gleichzeitig würde die Stromerzeugung im Brandenburg durch Wind- und Solarparks jedoch nur zwischen fünf und sieben Cent kosten. »Das heißt: Wir verschenken hier eigentlich gerade unseren Standortvorteil«, sagte Woidke laut SZ.

Söder setzt sich für einheitliche Zone ein

Die Bundesregierung will bisher vor allem auf Druck der südlichen Bundesländer ​an einer einheitlichen Strompreiszone in Deutschland festhalten. Zu deren Verfechtern zählt der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder. Das Wirtschaftsministerium hatte die Position der Bundesregierung im Dezember an die EU-Kommission übermittelt.

Eine Aufteilung würde dem Ministerium zufolge die Investitionsunsicherheit in der Energiewirtschaft erhöhen und zu ⁠regionalen Kostenunterschieden für Endverbraucher führen. ​Diese gibt es jedoch bereits heute zulasten der Menschen und ‌Firmen im Norden.

Günther will über Strompreiszone mit Dänemark debattieren

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident ‌Daniel Günther (CDU) hatte sich in der Vergangenheit für eine Debatte über eine gemeinsame ​Strompreiszone mit Dänemark ausgesprochen. Ähnlich äußerte sich nun Woidke: Deutschland gehe in die falsche Richtung. »Wir versuchen, aus einer dezentralen, regionalen ​Energieerzeugung eine zentrale Energieversorgung zu machen«, sagte er der Süddeutschen Zeitung.

← Zurück zu News

Bereit für Ihre kostenlose E-Mail?

512 MB Speicher, modernes Webmail und ein News-Portal — kostenlos starten.

Jetzt kostenlos registrieren