Braunschweig - Ismaning: Schüsse und verletzte Polizisten bei Verkehrskontrollen
In Niedersachsen und Bayern sind zwei Verkehrskontrollen aus dem Ruder gelaufen. Die Polizei schoss jeweils auf die Autos, weil die Fahrer auf Beamten zufuhren. Beide Fahrer wurden festgenommen. In Braunschweig hatten die Beamten laut Polizeiangaben eigentlich ein Fahrzeug kontrollieren wollen, weil dessen Versicherungsschutz abgelaufen war. Den Angaben zufolge verweigerte sich der Fahrer der Kontrolle aber trotz mehrfacher Ansprache, woraufhin die Polizei einen Schlagstock gegen das Fahrerfenster eingesetzt habe, um mit dem Fahrer in Kontakt zu treten. Der Mann habe dann das Fahrzeug beschleunigt und sei auf einen Beamten zugefahren, der vor dem Auto stand. Nachdem das Fahrzeug kurz gestoppt habe, hätten die Beamten mehrfach den Einsatz der Schusswaffe angedroht. Dennoch habe der Fahrer erneut beschleunigt, die Polizei habe zwei Schüsse abgegeben. Auf einem angrenzenden Parkplatz erfolgte durch weitere Polizeikräfte die Festnahme. Ähnlicher Fall in Bayern Im bayerischen Ismaning hatten Beamte einen rücksichtslos fahrenden Autofahrer beobachtet. Als die Polizisten ihn kontrollieren wollten, gab der Mann Gas; es kam zu einer Verfolgungsfahrt, wie ein Polizeisprecher berichtete. Als die Polizei ihn stoppte, soll sich der Mann im Wagen eingeschlossen und geweigert haben, auszusteigen. Einer der Beamten wollte laut Polizeiangaben einen Nothammer aus dem Polizeiwagen holen, der Mann fuhr daraufhin einen anderen Beamten an. Hier sei es zu den Schüssen gekommen. Zwischenzeitlich seien mehr als 80 Polizeibeamte sowie ein Hubschrauber und ein Polizeihund im Einsatz, heißt es.