Bremer Behörden sollen stärker auf KI setzen und so schneller arbeiten
Das Land will die Verwaltung effizienter machen. Dafür will der Bremer Senat eine KI-Strategie beschließen. Auch die CDU-Fraktion hat ein KI-Papier vorgelegt. Ämter und Behörden sollen durch den KI-Einsatz leistungsfähiger und bürgernäher werden. Die Strategie, die buten un binnen vorliegt, will der Senat am Dienstag beschließen. KI-Tools sollen Verwaltungsmitarbeiter entlasten und Prozesse verbessern. Künstliche Intelligenz soll zum Beispiel dabei helfen, dass die Behörden Anträge von Bürgern schneller bearbeiten. In der Wohngeldstelle wird das schon erprobt. KI soll nicht eigenständig entscheiden Auch die Grenzen sind in der KI-Strategie klar benannt. Dazu gehört, dass die verarbeiteten Daten komplett bei der Bremer Verwaltung bleiben. Auch darf die KI nicht eigenständig entscheiden, also zum Beispiel Wohngeldanträge ablehnen oder genehmigen. Wie künstliche Intelligenz Betrügern hilft KI übernimmt mittlerweile Aufgaben in jeglichen Lebensbereichen. Auch Trickbetrügen vereinfacht es die Arbeit. Bremer Experten erklären, wie man sich davor schützen kann. Insgesamt umfasst die Strategie 39 Projekte. Dazu gehört von Anfang an ein zentrales KI-Kompetenzzentrum. Es soll andere Teile der Verwaltung beim Aufbau und der Weiterentwicklung von KI-Anwendungen unterstützen. Die KI-Strategie ist in einem aufwendigen Prozess entstanden, der von der Uni Bremen begleitet wurde. Rund 18.000 Beschäftigte beteiligten sich. CDU-Fraktion legt eigene KI-Strategie für Bremen vor Die CDU-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft hat einen Plan vorgelegt, wie Künstliche Intelligenz mehr Bedeutung in Bremen bekommen könnte. Man wolle Bremen und Bremerhaven zu KI-Metropolen des Nordens machen, so Fraktionschefin Wiebke Winter bei der Vorstellung des Papiers. Man müsse Künstliche Intelligenz als Werkzeug begreifen, sagte Winter. Und forderte zugleich, ein Schulfach Informatik ab Klasse 5 flächendeckend einzuführen. Die CDU-Wirtschaftspolitikerin Theresa Gröninger will, dass in Bremen und Bremerhaven jetzt zügig neue KI-Rechenzentren gebaut werden. Sonst würde die Region schnell abgehängt. Dabei habe der Standort mit grünem Strom aus Windkraft und verfügbaren Flächen sogar Trümpfe in der Hand. Ausbaufähig sei der Transfer zwischen Forschung und Praxis im Mittelstand sowie der Industrie. Gröninger schlägt vor, etwa den Technologiepark an der Bremer Uni zu einem Testfeld für autonomes Fahren zu machen. Denkbar sei auch, den Bürgerpark mit autonomen Fahrzeugen zu bewässern.