Bremerhaven: "Polarstern" kehrt von Arktis-Expedition zurück
Stand: 14.10.2026 19:40 Uhr
Der Forschungseisbrecher "Polarstern" ist am frühen Mittwochmorgen von seiner letzten Arktis-Expedition des Sommers zurückgekehrt. An Bord waren etwa 40 Forscherinnen und Forscher.
Wie auf einer Schiffsverfolgungswebsite zu sehen war, legte die "Polarstern" in Bremerhaven an. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter anderem aus Deutschland, den USA und Argentinien waren an der zehnwöchiger Expedition zum Nordpol beteiligt. Nach Angaben des Alfred-Wegener-Instituts legte das Schiff dabei 9.000 Seemeilen zurück, was rund 17.000 Kilometern entspreche. Es sei die neunte Reise der "Polarstern" zum Nordpol seit 1982 gewesen.
Nächste Expedition führt in die Antarktis
Dieses Mal kartographierte die "Polarstern" die bisher weitgehend unerforschte Gegend zwischen dem Nordpol und dem Lomonossow-Rücken, einem rund 3.000 Meter hohen Gebirge unter dem Meer. Laut Alfred-Wegener-Institut ging es darum, geologische Daten aus der Vergangenheit zu sammeln, um bessere Voraussagen für die Zukunft treffen zu können. Wie die Forschungseinrichtung mitteilte, kommt die "Polarstern" nun für einige Wochen auf die Lloyd Werft, wo sie routinemäßig gewartet und repariert werde. Das Schiff hat nach Angaben des Forschungsinstituts mittlerweile mehr als zwei Millionen Seemeilen zurückgelegt. Mitte November solle die nächste Expedition starten, so das Institut. Dann gehe es in die Antarktis.