Brian Austin Green musste wieder laufen und sprechen lernen
Brian Austin Green (53) blickt auf eine schwere Zeit in seinem Leben zurück: Über mehrere Jahre hinweg kämpfte der Schauspieler mit einer neurologischen Krise, die ihm zeitweise grundlegende Fähigkeiten nahm. Im Podcast "Really Famous" schilderte er, wie sehr ihn die schlaganfallähnlichen Symptome belasteten. "Ich konnte nicht lesen. Ich konnte nicht schreiben. Ich konnte nicht – wer ich im Wesentlichen war, war nicht mehr da. Mein Gehirn und mein Körper waren völlig voneinander getrennt", erinnerte er sich. Seine Genesung habe rund viereinhalb Jahre gedauert. Schritt für Schritt musste sich der Serienstar zurück ins Leben kämpfen und Fähigkeiten neu erlernen, die für andere selbstverständlich sind. "Ich musste wieder lernen zu laufen, wieder zu sprechen. Ich musste gewissermaßen lernen, alles wieder zu tun", erzählte er.
Was genau hinter den starken Beschwerden steckte, ist bis heute nicht geklärt. Brian zufolge wurde seine Erkrankung nie vollständig diagnostiziert. "Es waren so etwas wie schlaganfallähnliche Symptome", beschrieb er die Situation im Podcast. Die behandelnden Fachleute hätten verschiedene mögliche Ursachen vermutet. Demnach könnte eine durch seine Ernährung ausgelöste innere Entzündung eine Rolle gespielt haben. Auch emotionaler Stress, mit dem er nicht richtig umgehen konnte, sei als möglicher Auslöser genannt worden. Die Beschwerden traten erstmals während seiner Ehe mit Megan Fox (40) auf. Der "Beverly Hills, 90210"-Star und die Schauspielerin waren von 2010 bis 2020 verheiratet. Inzwischen geht es Brian gesundheitlich deutlich besser. Er hat seine Lebensqualität zurückgewonnen und kann seinen Alltag wieder weitgehend ohne die schweren Einschränkungen von damals bewältigen.