BRK-Sanitäter stirbt auf Dienstfahrt
rosenheim24-de Bayern Schock nach B12-Unfall in Bayern: BRK-Mitarbeiter unter den Todesopfern Von: Felix Graf Uns auf Google folgen Marktoberdorf – Nach dem verheerenden Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 12 am Donnerstagmorgen (23. Juli 2026) liegen nun gesicherte Erkenntnisse der Polizei vor: Bei einem dramatischen Frontalzusammenstoß zwischen Geisenried und Unterthingau verloren ein 59-jähriger Mann und eine 40-jährige Frau ihr Leben. Update, 14.45 Uhr – Polizei gibt Details bekannt Der schreckliche Unfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr auf freier Strecke. Nach bisherigen Ermittlungen der Verkehrspolizeiinspektion Kempten war der 59-jährige Mann in Richtung Kaufbeuren unterwegs, während die 40-jährige Autofahrerin die B12 in Richtung Kempten befuhr. Unglücksursache: In den Gegenverkehr geraten Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug des 59-Jährigen plötzlich auf die Gegenfahrbahn und krachte frontal in das entgegenkommende Auto der 40-Jährigen. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass beide Fahrzeuge um 180 Grad gedreht wurden. Das Fahrzeug der Frau wurde durch die Kollision zusätzlich auf die Schutzplanke geschleudert. Beide Insassen erlagen noch direkt an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. An beiden Pkw entstand Totalschaden; die Polizei beziffert den Gesamtsachschaden auf rund 60.000 Euro. Große Trauer beim Bayerischen Roten Kreuz Inzwischen steht auch fest, wer das männliche Todesopfer ist: Es handelt sich um einen langjährigen und hochgeschätzten Mitarbeiter des BRK-Kreisverbandes Oberallgäu, der sich zum Unfallzeitpunkt auf einer Dienstfahrt befand. Tiefe Bestürzung beim BRK: „Wir verlieren einen engagierten Mitarbeiter, einen vertrauten Kollegen und einen Menschen, der eine schmerzliche Lücke hinterlassen wird. Unsere Herzen sind schwer und leer. Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten den Familien, Angehörigen, Kollegen und Freunden beider Verstorbenen.“ Gutachter sichert Spuren – Polizei sucht Zeugen Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft noch vor Ort ein Unfallsachverständiger (Gutachter) hinzugezogen. Neben mehreren Streifen der Verkehrspolizei Kempten sowie der Polizeiinspektionen Marktoberdorf, Kaufbeuren und Füssen waren die Freiwilligen Feuerwehren Geisenried, Unterthingau und Marktoberdorf im Großeinsatz. Die B12 blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten stundenlang voll gesperrt. Zeugenaufruf der Verkehrspolizei: Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zur Fahrweise der beteiligten Fahrzeuge vor dem Zusammenstoß geben können, werden dringend gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Telefonnummer 0831 9909-2050 zu melden. Update, 14 Uhr – BRK-Mitarbeiter unter den Todesopfern Nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 12 am Donnerstag (23. Juli) herrscht tiefes Entsetzen und große Trauer: Wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) in einer emotionalen Stellungnahme mitteilte, ist eines der beiden Todesopfer ein langjähriger und hochgeschätzter Rettungsdienstmitarbeiter aus den eigenen Reihen. Er befand sich zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes auf einer Dienstfahrt. Retter stirbt auf Dienstfahrt: Große Trauer beim Roten Kreuz Der Verstorbene war über viele Jahre hinweg eine wichtige Stütze im Rettungsdienst und Engagement vor Ort. Er setzte sich sowohl hauptamtlich im Rettungsdienst als auch mit großer Hingabe ehrenamtlich in den Bereitschaften des BRK-Kreisverbandes Oberallgäu ein. In einem bewegenden Statement drückte das Bayerische Rote Kreuz die tiefe Bestürzung der gesamten Organisation aus: „Mit tiefer Bestürzung und großer Trauer müssen wir bestätigen, dass bei dem schweren Verkehrsunfall auf der B12 bei Marktoberdorf zwei Menschen ihr Leben verloren haben. Einer der beiden Verstorbenen war unser geschätzter, langjähriger Kollege aus dem BRK-Kreisverband Oberallgäu, der sich über viele Jahre sowohl hauptamtlich im Rettungsdienst als auch ehrenamtlich in den Bereitschaften mit großer Hingabe engagierte und zum Zeitpunkt des Unglücks auf einer Dienstfahrt befand. Wir verlieren einen engagierten Mitarbeiter, einen vertrauten Kollegen und einen Menschen, der eine schmerzliche Lücke hinterlassen wird. Unsere Herzen sind schwer und leer. Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten den Familien, Angehörigen, Kollegen und Freunden beider Verstorbenen.“ Erstmeldung: Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich das Unglück auf freier Strecke. Die genaue Ursache für den Zusammenstoß der beiden Autos war zunächst unklar und ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Identität der Opfer noch ungeklärt Auch zur Identität der beiden tödlich Verunglückten lagen unmittelbar nach dem Unfall noch keine gesicherten Informationen vor. Weitere Personen wurden nach aktuellen Angaben eines Polizeisprechers bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. Für die aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten sowie die Unfallaufnahme musste die Polizei die B12 im betroffenen Bereich komplett für den Verkehr abriegeln. Die Vollsperrung erstreckt sich zwischen den Anschlussstellen Kraftisried und Geisenried auf einer Länge von rund sechseinhalb Kilometern. Eine Umleitung wurde durch die Einsatzkräfte eingerichtet. Bereits am Dienstag Lkw-Unfall auf der B12