Brooke Eby: Influencerin stirbt mit 37 nach schwerer Krankheit
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Maryland (USA) – Viele Jahre kämpfte sie gegen eine furchtbare Krankheit und nahm auf ihrer Reise mehr als 800.000 Follower auf Instagram, TikTok und Facebook mit. Jetzt ist Brooke Eby im Alter von 37 Jahren an den Folgen ihrer ALS-Erkrankung gestorben.
Bei Amyotropher Lateralsklerose sterben die muskelsteuernden Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark nach und nach ab. Dadurch verlieren Betroffene zunehmend die Kontrolle über ihre Muskeln, was zu Lähmungen sowie Problemen beim Sprechen, Schlucken und Atmen führen kann.
Bei Brooke Eby wurde ALS im März 2022 festgestellt – vier Jahre, nachdem sich erste Symptome bei ihr bemerkbar gemacht hatten. Wenige Monate nach der Diagnose begann sie, unter dem Namen „Limpbroozkit“ das Leben mit der Krankheit auf humorvolle Weise zu zeigen. Ihr Ziel: mehr Aufmerksamkeit und Verständnis für die Erkrankung zu schaffen.
„Wenn die Leute mich sehen, wird es für sie realer“
„Ich habe ALS in einem Alter, mit dem man sich identifizieren kann. Ich persönlich habe diese Krankheit vorher immer mit älteren Männern in Verbindung gebracht“, schrieb Eby 2025 in einem Essay für das Online-Portal People . „Aber ich könnte die Tochter, Schwester, Mutter, Freundin oder Ehefrau von jemandem sein. Ich glaube, wenn die Leute mich sehen, wird es für sie ein bisschen realer.“
Im Juni 2025 gab die Influencerin bekannt, dass sich ihre Atemkapazität erheblich verschlechtert hatte. Kurz darauf unterzog sie sich einem Eingriff, bei dem ihr eine Magensonde gelegt wurde. Im Januar 2026 berichtete Eby, dass bei ihr Symptome aufgetreten seien, die ihre Sprache und ihr Schlucken beeinträchtigten. Im September teilte sie ihren Followern mit, dass sich ihre Sprachfähigkeit so weit verschlechtert habe, dass andere Menschen Mühe hätten, sie zu verstehen. Am 1. Oktober vermeldete die Website „ALS Network“ Ebys Tod.
Eby wollte posthum eine Inspiration bleiben
„Brooke hat die Sichtweise der Menschen auf ALS verändert, aber sie hat auch die Art und Weise verändert, wie Menschen, die mit ALS leben, zueinanderfinden und einander unterstützen“, schreibt „ALS Network“-Präsidentin Sheri Strahl. „Sie brachte Humor in unglaublich schwierige Momente, sprach mit furchtloser Ehrlichkeit und schuf Verbindungen, wo diese dringend gebraucht wurden.“