Bruder tot: Cindy Crawford sorgt sich um Tochter Kaia Gerber
Rund drei Wochen nach dem Tod ihres Bruders Presley Gerber (†27) versucht Kaia Gerber (25) offenbar, Schritt für Schritt in einen geregelten Alltag zurückzufinden. Am Sonntag wurde das Model nach einem Training in Los Angeles gesichtet – erstmals, seit sie mit dem Verlust zurechtkommen muss. Komplett in Schwarz gekleidet und mit Sonnenbrille verließ sie das Fitnessstudio. Ein Grund dafür, überhaupt wieder vor die Tür zu gehen, soll ihre Mutter Cindy Crawford (60) gewesen sein: Sie habe ihre Tochter dazu ermutigt, wieder eine feste Routine in ihren Tag zu bringen. Die Sorge um Kaia ist dennoch enorm, denn der Tod ihres Bruders hat ein großes Loch in ihr Leben gerissen. Sie legte sogar ihre Karriere auf Eis. "Sie stand völlig unter Schock, daher war es ein großer emotionaler Prozess, überhaupt zu begreifen, dass sie ihren Bruder nie wiedersehen würde", schilderte ein Familieninsider der Daily Mail. Mit ihrer Trauer kämpfe das Model weiterhin.
Seit dem 20. September habe Kaia sich fast ausschließlich zu Hause aufgehalten und sich dort gemeinsam mit ihrem Freund Lewis Pullman (33) und engen Vertrauten eine Art geschützten Rückzugsort geschaffen. Laut dem Insider habe sie kaum Appetit gehabt, meist Joggingkleidung getragen und weder ihre Haare noch ihre Nägel machen lassen. Dass sie so wenig esse, bereite ihren Liebsten Kopfzerbrechen – obwohl Kaia in einem Interview mit der Zeitschrift Vogue doch erst im August über ihr gestörtes Essverhalten gesprochen hatte. Neben Lewis, der derzeit ihr "Fels" sei, stünden ihr auch Cindy, ihr Vater Rande Gerber (64) sowie Laura Dern (59), Jake Shane und George Clooney (65) zur Seite. Die Eltern täten alles dafür, dass es ihrer Tochter den Umständen entsprechend gut gehe. Schon bald könnten allerdings erste Modeltermine und die Dreharbeiten zum Thriller "Bulls" anstehen, in dem Kaia neben Lewis und Dylan O'Brien (35) vor der Kamera steht. Gerade dieses Projekt soll Cindy beunruhigen, denn die Termine könnten dem Bericht zufolge allenfalls etwas nach hinten verschoben werden.