Brutale Überlebenszeit russischer Rekruten in der Ukraine
Startseite Politik KI-Drohnen als Tötungsmaschinen: CIA-Chef nennt brutale Überlebenszeit russischer Rekruten in der Ukraine Von: Bedrettin Bölükbasi Uns auf Google folgen Russlands Armee erleidet im Ukraine-Krieg weiter enorme Verluste. CIA-Chef John Ratcliffe nennt nun drastische Zahlen – und macht KI-Drohnen dafür verantwortlich. Moskau/Kiew – Russland zahlt für seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine einen immer höheren Blutzoll. Während Moskau trotz hoher Verluste kontinuierlich neue Soldaten an die Front schickt, verändern moderne Drohnen und Künstliche Intelligenz das Kriegsgeschehen grundlegend. Nach Einschätzung westlicher Geheimdienste ist der technologische Vorsprung der Ukraine inzwischen ein wesentlicher Grund dafür, dass die Truppen von Kreml-Chef Wladimir Putin enorme Verluste erleiden. Ukraine-Krieg: Putins Soldaten überleben laut CIA nur kurz auf dem Schlachtfeld Besonders drastisch fiel nun die Einschätzung von CIA-Direktor John Ratcliffe aus. Bei einer Verteidigungsveranstaltung erklärte der Chef des US-Auslandsgeheimdienstes laut Bloomberg: „Unsere Erkenntnisse stimmen mit einigen der öffentlich zugänglichen Berichte überein, die Sie möglicherweise aus der Ukraine gesehen haben.“ Demnach werde „die durchschnittliche Lebenserwartung eines russischen Rekruten, der derzeit auf dem Schlachtfeld in der Ukraine eintrifft, auf 20 bis 30 Minuten geschätzt.“ Als Ursache nannte Ratcliffe die rasante Entwicklung der ukrainischen Drohnentechnologie. „Das liegt daran, dass KI-gestützte Drohnen zu derart spezialisierten, kostengünstigen Tötungsmaschinen geworden sind“, sagte der CIA-Chef. Die Ukraine habe es geschafft, moderne künstliche Intelligenz mit vergleichsweise günstigen Waffensystemen zu kombinieren und so einen erheblichen technologischen Vorteil auf dem Schlachtfeld zu schaffen. Entscheidend sei dabei die sogenannte „Kill Zone“ – ein bis zu 30 Kilometer tiefer Streifen entlang der Front. Dort überwachen Drohnen nahezu jede Bewegung. Russische Soldaten versuchen häufig, in kleinen Gruppen oder sogar einzeln ukrainische Stellungen zu infiltrieren, werden jedoch oft schon kurz nach dem Betreten des Gebiets entdeckt und angegriffen. Die Ukraine kompensiert damit ihren deutlichen Nachteil bei der Truppenstärke gegenüber Russland. Ukraine-Krieg: Kiew produziert alle möglichen Drohnen Nach Angaben von US-Regierungsvertretern verliert Russland derzeit rund 7.000 Soldaten pro Woche. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte zuletzt, inzwischen würden mehr als 80 Prozent aller russischen Ziele durch Drohnen zerstört. Kiew setzt dabei auf eine immer stärkere Automatisierung seiner Waffensysteme und investiert massiv in neue Technologien. Die Entwicklung geht inzwischen weit über klassische Kamikaze-Drohnen hinaus, wie Business Insider berichtet. Ukrainische Unternehmen produzieren mittlerweile Bodenkampfroboter, autonome Abfangdrohnen und unbemannte Fahrzeuge zu Wasser, zu Land und in der Luft. Teilweise starten Drohnen sogar andere Drohnen, während KI-Systeme Ziele zunehmend selbstständig erkennen und bekämpfen. Gleichzeitig übernehmen Roboter Nachschubtransporte oder bergen Verwundete aus Frontabschnitten, die für Menschen kaum noch passierbar sind. Die internationale Unterstützung konzentriert sich deshalb zunehmend auf diese Technologien. Die Europäische Union und die Ukraine vereinbarten zuletzt eine Partnerschaft zur gemeinsamen Produktion von Drohnen. Auch die US-Regierung prüft zusätzliche Finanzhilfen für ukrainische Drohnenprogramme und interessiert sich nach eigenen Angaben für die KI-Technologie hinter den Systemen.