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BSW schickt Brief mit Vorschlag an AfD

Nation

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat ein Ende der Brandmauer zur AfD gefordert und Parteichefin Alice Weidel zu zwei Duellen vor den Wahlen im Osten aufgefordert. In einem Brief an Weidel und AfD-Ko-Chef Tino Chrupalla sprach sich das BSW für eine „kontroverse Debatte auf einem großen Marktplatz im Osten der Republik“ zwischen Weidel und BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht aus. Der Brief lag AFP am Montag vor, zuerst hatte die „Bild“ daraus zitiert.

Beide Parteien würden „aus unterschiedlichen Gründen vom Mainstream bekämpft“, kritisierte das BSW. Wagenknecht beklagte zudem, dass ihre Partei im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk „nahezu gar nicht mehr zu Wort“ komme. „Leider ist der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk zu einem propagandistischen Staatsfunk nach dem Vorbild des DDR-Fernsehens verkommen, in dem die AfD selten und das BSW nahezu gar nicht mehr zu Wort kommt“, erklärte Wagenknecht. Der Osten ticke jedoch anders, daher öffne das BSW seine Wahlkampfbühnen für zwei Duelle – eins in Magdeburg und eins in Schwerin.

Unterschrieben ist der Brief von den Parteichefs Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali. Darin bekräftigt das BSW auch seine Forderung nach „überparteilichen Ministerpräsidenten“ in den Landtagen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Diese sollten dort „mit wechselnden Mehrheiten regieren unter Einbindung der AfD“.

Andere Parteien schließen Beteiligung der AfD aus

Damit soll nach Darstellung der Partei keine Regierungsbeteiligung der AfD gemeint sein, sondern eine Einbindung in Landtagsentscheidungen – Mehrheiten sollen nach dem Willen des BSW mit der AfD gefunden werden. Alle anderen Parteien schließen das aus.

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