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BSW will frühere ARD‑Korrespondentin Krone

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Das Bündnis Sahra Wagenknecht möchte die frühere Russland-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz als Bundespräsidentin. „Gabriele Krone-Schmalz wäre eine glaubwürdige Persönlichkeit, die vielen Menschen aus dem Herzen spricht“, sagte Parteigründerin Sahra Wagenknecht der Nachrichtenagentur dpa.

Die 76-jährige Publizistin war Ende der 1980er Jahre zu Sowjetzeiten Moskau-Korrespondentin der ARD. Nach der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 warb sie darum, Verständnis für die Position des russischen Präsidenten Wladimir Putin aufzubringen und schrieb EU und Nato eine Mitschuld an dem Konflikt zu.

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Den russischen Angriff auf die gesamte Ukraine 2022 verurteilte Krone-Schmalz als völkerrechtswidrig, wandte sich aber gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und forderte Gespräche mit Putin. Mit ihren Positionen löste sie in der Vergangenheit teils heftigen Widerspruch aus. Die Bundesregierung steht zur militärischen Unterstützung für die Ukraine.

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Krone-Schmalz tritt immer wieder bei Veranstaltungen des BSW auf, zuletzt bei einer Kundgebung in Magdeburg. Die BSW-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Claudia Wittig und Thomas Schulze, meinten: „Die Menschen im Land wünschen sich eine andere Politik und gerade auch eine andere Repräsentanz. Besonders die Konfrontation mit Russland macht vielen Angst.“ Krone-Schmalz wäre „die Kandidatin des Friedens“, sie sei „ehrlich und unabhängig“.

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Sollte das BSW Sachsen-Anhalt bei der Landtagswahl am Sonntag ins Parlament einziehen und so eine Stimme in der Bundesversammlung bekommen, werde man sich für Krone-Schmalz starkmachen, kündigte das Spitzenduo an.

Die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 30. Januar bestimmt. In der Bundesversammlung sitzen Abgeordnete des Bundestags sowie Vertreterinnen und Vertreter der Länder. Das BSW ist über Landtagsabgeordnete in Thüringen, Brandenburg und Sachsen nach jetzigem Stand ohnehin vertreten. Die schwarz-rote Koalition im Bund hat noch nicht öffentlich erklärt, welche Kandidatin oder welchen Kandidaten sie nominieren möchte.

dpa/jm

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