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Bundesliga: Frau von Nationaltorwart rechnet mit Medien ab

Sport

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Vier Patzer in Serie und dazu die öffentliche Degradierung direkt nach der 1:2-Pleite in Wales. In Norwegens Nationalmannschaft durchlebt Ørjan Nyland (36) gerade die wohl schwerste Zeit seiner Karriere. Gut, dass der Ersatztorwart von RB Leipzig dabei auf seine Frau Tine Rotevatn Nyland (36) zählen kann!

Bevor ihr Ehemann am heutigen Sonntag (20.45 Uhr) beim Nations-League-Spiel in Portugal auf der Bank sitzen muss, holte sie zur Abrechnung mit den Medien aus.

Attacke auf Snapchat

„Diese Woche war die reinste Hölle. Und das ausschließlich wegen der eigenen norwegischen Presse“, schrieb Rotevatn Nyland in einer Reihe von Beiträgen auf ihrem öffentlichen Snapchat-Kanal. „VG“ berichtete als Erstes über die Attacke der Spielerfrau, die seit Juni 2019 mit dem 79-fachen Nationalspieler verheiratet ist.

Mittlerweile sind ihre Storys gelöscht, der Wirbel bei den Skandinaviern darüber ist aber riesig!

Im Moment der schwersten Stunden ihres Mannes stellte sich Rotevatn Nyland demonstrativ vor ihn und warf den Journalisten eine Kampagne vor. „Warum ist es so verdammt schwer, ihm einfach Erfolg zu gönnen? Warum arbeitet man so verdammt hart daran, alles zu widerlegen, wofür er steht und wofür er selbst so hart gearbeitet hat?“, fragte sie in einer der anderen Storys.

Was Rotevatn Nyland meint: Nach der WM scheint der Torwart immer stärker in der Kritik zu stehen als seine Team-Kollegen. Schon vor der irren Pannenserie wurde Nylands Rolle als Nummer 1 wegen seiner fehlenden Spielzeit in Leipzig infrage gestellt.

Medien forderten intensiv Torwartwechsel

Mehrere Medien forderten von Nationaltrainer Stale Solbakken (59), dass er seinem Konkurrenten Egil Selvik (29) eine Chance gebe, da er bei Frankreich-Klub Brest Stammspieler ist.

Solbakken hielt zu seiner Nummer 1 – die von der Situation allerdings zunehmend verunsichert wirkte. Nach dem Fehler im WM-Viertelfinale gegen England (1:2) patzte Nyland binnen einer Woche zunächst gegen Dänemark (3:2), Portugal (1:2) und zuletzt bei der Niederlage in Wales. Die Rufe der Journalisten nach einem Torwarttausch wurden dabei immer lauter – und nach der letzten Pleite erhört.

Pikant: Als Solbakken direkt danach im norwegischen Fernsehen den Wechsel zu Selvik für das nächste Spiel in Porto verkündete, wusste Nyland noch gar nichts davon. Eine zweifelhafte Degradierung , für die sich der Trainer später entschuldigte.

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