Bundesliga: Nationaltorhüterin bleibt regungslos am Boden liegen
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Leverkusen – Schrecksekunde in der Frauen-Bundesliga! Beim Spiel von Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen kommt es in der ersten Halbzeit zu einer unschönen Szene. Nach einem Zusammenprall bleibt Bayer-Torhüterin Rafaela Borggräfe (26) regungslos auf dem Boden liegen. Ärzte eilen herbei. Spielerinnen rufen den Ärzten zu: „Kommt schnell.“ Borggräfe muss anschließend in die Kabine, nach ersten Erkenntnissen des Mannschaftsarztes ging es für sie aber glimpflich aus. Nach der Partie war sie bereits wieder bei der Mannschaft. Sportlich gibt es auch erst mal einen Schock, doch Bayer dreht das Spiel eindrucksvoll.
Es läuft die 22. Minute, als Bremen einen Freistoß von der Höhe des Mittelkreises hoch in den Leverkusener Strafraum bringt. Keeperin Borggräfe kommt aus ihrem Tor. Beim Versuch, den Ball wegzufausten, kracht sie mit Werder -Verteidigerin Michelle Ulbrich (29) zusammen. Beide gehen zu Boden und bleiben liegen. Doch im Gegensatz zu Ulbrich kommt die Torhüterin nicht von selbst auf die Beine. Ärzte eilen herbei. In der fünfminütigen Verletzungspause herrscht Stille bei den 1102 Zuschauern. Borggräfe kann nicht weitermachen. Es kommt noch bitterer: Sie trifft die Bremerin Ulbrich bei ihrer Aktion am Kopf, Schiedsrichterin Julia Boike entscheidet daher auf Gelb und Elfmeter.
Erst Schock, dann die Super-Wende für Bayer
Für die verletzte Borggräfe kommt Charlotte Voll (27) ins Tor. Beim Elfmeter von Bremens Luna Vanzeir (23) ist sie machtlos. Kurze Zeit später macht Michelle Weiß (25) das 2:0 für Werder Bremen (31.). Es sieht alles nach einem auch sportlich bitteren Abend für die Bayer -Frauen aus. Doch in der zweiten Halbzeit holt Bayer auf, stellt durch einen Kramer-Doppelpack (54. und 56.) auf 2:2. Und es kommt noch besser! Lobke Loonen acht in der 81. Minute das 3:2 für Bayer. Loonen ist dabei erst wenige Augenblicke auf dem Platz.
Bayer dreht das Spiel somit für ihre verletzte Teamkameradin Borggräfe, gewinnt mit 3:2 gegen Werder Bremen. Die Torhüterin war im Oktober 2025 bereits für die deutsche A-Nationalmannschaft nominiert, kam aber nicht zum Einsatz.