Bundesliga: Werders Niclas Füllkrug explodiert bei seiner Auswechslung!
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Ordentlich Action am 7. Spieltag in der Bundesliga! Werder gewinnt ein spektakuläres Duell in Mainz, Leipzig lässt Elversberg keine Chance. Und der HSV muss einen späten Tiefschlag hinnehmen. BILD hat alle Spiele vom Samstag im Überblick.
Mainz – Werder 2:3
Niclas Füllkrug (33) ist nicht zu stoppen! Beim 3:2 von Werder Bremen in Mainz schnürt der Stürmer wie schon beim 2:2 gegen Paderborn einen Doppelpack – und explodiert am Ende emotional an der Seitenlinie!
Was ist passiert? In der 81. Minute wird Füllkrug ausgewechselt. Für ihn kommt Itten in die Partie. Anschließend sieht man den Angreifer, wie er vor der Werder-Bank mächtig emotional wird. Es wird laut. Er brüllt, gestikuliert, klatscht alle ab, bevor er sich auf die Bank setzt. Der Grund für die Emotions-Explosion? Unklar!
Fülle nach dem Spiel: „Ich war fix und fertig, habe auf die Auswechslung gewartet. Ich wollte einfach runter, wir brauchten elf Mann, haben tief verteidigt. Mainz hat mit keiner Flanke gezögert.“
Zuvor sichert der (Ex-)Nationalspieler mit seinen zwei Toren Werder den Sieg. Erst holt Posch Arthur von den Beinen, Schiri Badstübner zeigt sofort auf den Elfmeterpunkt. Füllkrug bleibt cool und schiebt den Ball ins linke Eck – 1:0 (7.). Nur 18 Minuten später darf er wieder jubeln: Da Costa bringt Grüll zu Fall, Füllkrug verwandelt auch seinen zweiten Elfmeter eiskalt (25.).
Füllkrug erzielt damit seine Saisontore sieben und acht und führt vorerst weiter die Torschützenliste an. So viele Treffer nach sieben Spieltagen hatte zuvor nur ein Bremer erzielt: Rudi Völler. Außerdem trifft Füllkrug im sechsten Bundesliga-Spiel in Folge. Völler schaffte 1982/83 sogar sieben Spiele nacheinander. Und noch eine irre Serie: Füllkrug verwandelt seinen 16. Bundesliga-Elfmeter in Folge! Letztmals scheiterte er im Dezember 2017 an Bayerns Sven Ulreich.
Mainz gibt sich nicht geschlagen: Caci köpft zum 1:2 ein (33.). Nach der Pause erhöht Reis auf 3:1 für Bremen (61.), doch Lee antwortet nur zwei Minuten später mit dem 2:3 (63.). Der Ausgleich bleibt den Mainzern allerdings verwehrt.
Für BILD im Stadion: Peter Dörr und Fynn Walenziak
Paderborn – HSV 1:0
Bitterer Nachmittag für den HSV! Nach drei Siegen in Folge verlieren die Hamburger beim SC Paderborn mit 0:1. Der entscheidende Treffer fällt erst in der 88. Minute – ausgerechnet durch eine HSV-Leihgabe!
Rayan Philippe sticht spät zu und erzielt sein erstes Tor für Paderborn – und das ausgerechnet gegen seinen Stammklub.
Schon zuvor muss der HSV zwei herbe Rückschläge hinnehmen. In der 13. Minute ist für Spielmacher Viera Schluss. Der Neuzugang vom FC Arsenal greift sich nach einer Schussaktion an den Oberschenkel, setzt sich auf den Rasen und schlägt die Hände vors Gesicht. Es geht nicht weiter, Stange kommt für ihn in die Partie.
Und es kommt noch dicker! Im Zweikampf mit Castaneda überstreckt Nadir bei einem Ausfallschritt seine Muskulatur, greift sich direkt an den rechten hinteren Oberschenkel und bleibt gleich liegen. Auch er muss runter (69.).
Sportlich läuft beim HSV wenig zusammen. In der ersten Hälfte kommen die Hamburger gerade einmal auf 37 Prozent Ballbesitz. Paderborn ist deutlich aktiver, scheitert aber mehrfach an HSV-Keeper Heuer Fernandes, der unter anderem gegen Castaneda (49.) stark pariert. Auch Obermaier (72.) und Castaneda (77.) finden kein Vorbeikommen, ehe Philippe doch noch trifft.
Für BILD im Stadion: Lukas Dombrowski
Leipzig – Elversberg 4:0
Aufatmen bei Leipzig! Nach den zwei erwartbaren, aber heftigen Pleiten in München (1:6) und Madrid (1:4) verschafft sich die Mannschaft von Martín Demichelis etwas Luft, besiegt die SV Elversberg mit 4:0.
Doch gegen den Bundesliga-Aufsteiger aus dem Saarland tun sich die Leipziger lange schwer. Erst kurz nach der Pause gibt es den erhofften Befreiungsschlag: Nusa verlagert auf Höhe der Sechzehnerkante nach rechts zu Gomis. Der überwindet SVE-Keeper Kristof mit einem flachen Schuss (48.).
Elversberg schlägt sich wacker – doch die Leipziger sind effizienter. Rômulo zieht nach einer Vorlage von Nusa aus 14 Metern ab. Kristof rutscht der flache Abschluss durch die Hosenträger (66.). Baumgartner (84.) und Romulo (90.+4) machen mit ihren Toren den Deckel für die Sachsen drauf (84.).
Für BILD im Stadion: Yvonne Gabriel
Augsburg – Union 1:1
Erst fliegen die Spieler, dann fallen die Tore. Augsburg und Union Berlin trennen sich 1:1. Danach sieht es zunächst nicht aus.
20. Minute: Notbremse von Uduokhai an Gregoritsch. Ausgerechnet bei seinem Ex-Klub fliegt der Unioner vom Platz. Union in Unterzahl.
Doch nach einer knappen Stunde ist wieder Gleichstand beim Personal hergestellt. Augsburgs Bah (63.) trifft Schäfer mit gestrecktem Bein – Rot!
Nun klappt es auch mit dem Toreschießen. Massengo (72.) bringt Augsburg mit dem 23. Torschuss in Führung. Nur zwei Minuten später trifft Haberer zum Ausgleich.
Union bleibt Vorletzter, Augsburg verschenkt zwei Punkte, steht vorerst im Niemandsland der Tabelle.
Für BILD im Stadion: Jennifer Ruf
Köln – Schalke