Bundesliga: Wunderkind von Eintracht Frankfurt begeistert Bosse
TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Grassau – Offiziell halten sich die Sport-Bosse bei Eintracht Frankfurt bei den Aussagen über Niko Ilicevic (15) zurück. Verständlich, sie wollen den Hype um das vermutlich größte Talent seit Andy Möller in den 80er Jahren nicht zusätzlich anfeuern. Doch die Begeisterung über das Mittelfeld-Juwel erkennt jeder am Leuchten der Augen bei Markus Krösche (45), Adi Hütter (56) und Co. In den Testspielen darf Ilicevic, der bereits fest zum Profikader gehört, in der Vorbereitung nicht mitmachen – zu jung. Im Training mischt er dagegen aber mal so richtig mit. Frech, unbekümmert, mit einer unglaublichen Spielfreude und Spielübersicht. Was besonders erstaunlich ist: Er hält auch das körperlich sehr anstrengende Programm in Grassau durch. Weil Trainer Hütter aber auch sehr klug steuert, ihm immer wieder eine Pause gönnt. Trotzdem: „Wenn ich Niko hier so sehe, das ist schon außergewöhnlich“, sagt Krösche. Was die Frankfurt-Bosse besonders begeistert: Das Mittelfeld-Talent ist für seine 15 Jahre extrem reif und sehr reflektiert. Der Sport-Vorstand erzählt: „Er hat ein unfassbar gutes familiäres Umfeld, ist sehr bodenständig. Er will einfach kicken und Spaß haben.“ Krösche bittet um Geduld mit Ilicevic Doch bei all dem Hype, der verständlicherweise um das Wunderkind entsteht, bitten die Verantwortlichen um Geduld und darum, Ilicevic nicht zu hoch zu heben. Krösche: „Wir müssen es ein bisschen behutsam machen und wollen ihn auch gar nicht so in den Vordergrund rücken. Denn so ein Hype macht was mit ihm, es macht was mit dem Umfeld.“