Bundesliga: Zwei Kracher vor der Brust! Warum RB Leipzig keine Angst vor dem FC Bayern hat
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Zwei Spiele, zwei Siege! Nach der Länderspielpause scheint RB Leipzig wie verwandelt. Die starken Auftritte gegen Frankfurt (6:0) und Eindhoven (1:0) haben den zuvor durchwachsenen Saisonstart vergessen gemacht – und der Mannschaft direkt ein neues Selbstverständnis eingeimpft.
Torwart Maarten Vandevoordt (24): „Wir haben momentan viel Selbstvertrauen. Wenn man gewinnt, ist man immer im Flow. Die Energie ist momentan sehr gut im Team und in der Kabine. Wir müssen darauf aufbauen, weitermachen und nicht aufhören.“
Zuversicht trotz Auswärtspleiten
Allerdings: Auf Leipzig warten jetzt die Kracher-Duelle am Samstag (18.30 Uhr) bei Meister FC Bayern und kommenden Mittwoch (21 Uhr) bei Real Madrid. Droht da direkt der nächste Rückschlag?
Alarmierend: Bis auf den Sieg im Pokal bei Viertligist Trier (6:0) war für RB diese Saison auswärts nichts zu holen. Sowohl in Bremen (1:3) als auch in Como (1:4) und in Leverkusen (0:2) setzte es herbe Pleiten.
Vandevoordt blendet das aus. Der Belgier betont: „Wir sind RB Leipzig. Wir dürfen keine Angst haben und sind ein großartiges Team. Wir müssen diese Spiele positiv angehen und uns in jedem Moment gegenseitig helfen. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich auf diese Spiele.“
Trainer Martin Demichelis (45) schiebt nach: „Jetzt kommen zwei Highlights, bei denen wir nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen haben.“
Leipzig hofft auf Bayern-Schwäche
Am Freitag fliegen die Sachsen zunächst mit ordentlich Rückenwind nach München – auch weil die Bayern nach ihren Remis zuletzt in Liga (2:2 in Augsburg) und Champions League (3:3 in Stavanger) plötzlich schlagbar wirken.
Doch Vorsicht: Allein die direkten Duelle in der Vorsaison haben gezeigt, wie heftig der FC Bayern seine Gegner überrollen kann. Leipzig ging damals 0:6 und 1:5 unter.
RB-Coach Demichelis sagt dennoch: „Wir fahren nicht dahin, um zu verteidigen. Stattdessen müssen wir mutig sein und mit einer klaren Idee auf den Platz gehen.“