DAX +1,67 % 25.602,51 Pkt 17:29:14 MDAX +1,99 % 30.471,94 Pkt 17:29:14 Euro Stoxx 50 +0,84 % 6.167,62 Pkt 17:29:00 Dow Jones +0,25 % 52.345,30 Pkt 17:44:05 S&P 500 +1,24 % 7.718,23 Pkt 17:44:14 Nasdaq +1,98 % 26.469,32 Pkt 17:44:13 Nikkei +1,73 % 63.268,37 Pkt 07:45:03 Gold +0,82 % 4.071,50 USD 17:34:13 Silber +0,72 % 54,50 USD 17:34:06 Brent -5,41 % 109,54 USD 17:34:11 WTI -1,76 % 99,97 USD 17:34:12 Bitcoin +0,54 % 80.442,05 USD 17:44:08 EUR/USD -0,64 % 1,11460 USD 17:43:42 EUR/GBP -0,17 % 0,83710 GBP 17:44:10 EUR/CHF -0,10 % 0,92320 CHF 17:44:14 EUR/JPY -0,01 % 175,907 JPY 17:44:14

Bundesnetzagentur knöpft sich eBay vor

Technologie

Die Bundesnetzagentur hat sich eBay vorgeknöpft. Genauer gesagt der dort ansässige Digital Services Coordinator (DSC). Der wirft dem Online-Marktplatz nämlich Verstöße gegen den Digital Services Act (DSA) vor. Eingeleitet wurde das Verfahren bereits Anfang Januar 2026, nachdem Nutzerbeschwerden eintrudelten und auch die französische Verbraucherschutzbehörde DGCCRF Beweise lieferte. Nun gibt es die Quittung, und eBay hat eine Aufforderung zur Stellungnahme auf dem Tisch liegen.

Konkret wirft die Bundesnetzagentur eBay drei Baustellen vor:

* Mangelhaftes Meldeverfahren: Wer rechtswidrige Inhalte auf eBay melden will, stößt besonders in der Desktop-Ansicht auf Hürden. Das Verfahren ist schlichtweg nicht leicht zugänglich und alles andere als benutzerfreundlich.

* Fehlende Transparenz bei Sperren: Fliegt ein Inhalt von der Plattform oder wird ein Konto gesperrt, müssen Anbieter das laut DSA klar, präzise und verständlich begründen. Hier patzt eBay offenbar und lässt betroffene Nutzer im Dunkeln stehen.

* Händler-Rückverfolgbarkeit: Um Verbraucher vor Betrug zu schützen, schreibt der DSA Pflichtangaben und direkte Kontaktwege für Verkäufer vor. Diese Infos sind bei eBay aktuell weder einfach noch übersichtlich einsehbar.

Da eBay seine EU-Hauptniederlassung in Deutschland hat, ist der deutsche DSC federführend für das Verfahren zuständig. Noch ist das Ganze keine endgültige Entscheidung, sondern ein Schuss vor den Bug. eBay hat jetzt die Gelegenheit, die Mängel abzustellen und Stellung zu beziehen. Sollte der Marktplatz allerdings auf stur schalten, drohen der Bundesnetzagentur zufolge empfindliche Zwangsgelder.

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