DAX +0,15 % 25.410,84 Pkt 18:00:00 MDAX +0,67 % 30.287,68 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +0,79 % 6.116,23 Pkt 18:00:00 Dow Jones -0,96 % 52.361,58 Pkt 21:43:41 S&P 500 +0,17 % 7.676,77 Pkt 21:43:43 Nasdaq +0,62 % 26.169,38 Pkt 22:15:59 Nikkei +1,71 % 63.253,75 Pkt 06:30:00 Gold -0,44 % 4.020,70 USD 06:35:00 Silber -1,46 % 53,32 USD 06:35:00 Brent -5,22 % 109,76 USD 06:34:43 WTI -0,95 % 100,79 USD 06:35:00 Bitcoin -0,32 % 79.752,30 USD 06:44:57 EUR/USD -0,44 % 1,11690 USD 06:44:42 EUR/GBP -0,12 % 0,83750 GBP 06:45:02 EUR/CHF +0,03 % 0,92440 CHF 06:45:02 EUR/JPY +0,08 % 176,052 JPY 06:45:02

Bundeswehr: Zahl der Kriegsdienstverweigerer schnellt nach oben

Allgemein

2025 hatten 3867 Menschen einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt. Im Jahr 2011, dem Jahr der Aussetzung der Wehrpflicht, wurden laut RND 4348 Anträge gezählt.

Parallel dazu gibt es auch eine Reihe von Menschen, die ihre bereits erfolgte Kriegsdienstverweigerung widerrufen. Wie die »Neue Osnabrücker Zeitung« berichtet, sei das im vergangenen Jahr 781 Mal der Fall gewesen, im ersten Quartal dieses Jahres bereits 233 Mal.

So will die Bundesregierung etwa mit der verpflichtenden Musterung für junge Männer ab dem Jahrgang 2008 wehrdiensttaugliche Männer erfassen und über gezielte Anschreiben mit Fragebögen mehr Freiwillige rekrutieren. Die Bundeswehr soll damit von zuletzt 186.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten bis 2035 auf 260.000 wachsen.

Sollten die Zielkorridore für den Aufwuchs der Bundeswehr verfehlt werden, kann der Bundestag über eine sogenannte Bedarfswehrpflicht entscheiden. In diesem Fall würden junge Männer wieder zum Dienst an der Waffe verpflichtet werden.

Die Wehrpflicht ist zwar seit 2011 ausgesetzt, bleibt aber weiter im Grundgesetz verankert. Unabhängig von der Aussetzung bleibt das Grundrecht bestehen, den Kriegsdienst aus Gewissensgründen zu verweigern.

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