Bundesweite Lebensmittelwarnungen: Diese Produkte werden im August 2026 zurückgerufen
Aktuelle Lebensmittelwarnungen in Deutschland: Rückrufe von diesen Produkten
Auch im August 2026 sind in Deutschland einige Lebensmittel- und Produktwarnungen gestartet worden. Die Lebensmittelwarnungen hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf seiner Website Lebensmittelwarnung.de veröffentlicht. Auf der privat geführten Website Produktwarnung.eu gibt es weitere Warnungen nachzulesen.
20. August: Rückruf bei Lidl
Der Lieferant Fude + Serrahn Milchprodukte GmbH & Co. KG ruft den „Milbona High Protein Pudding Schoko, 200g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026 zurück. In dem Produkt wurde Bacillus cereus nachgewiesen. Das Bakterium kann Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Verkauft wurde das Produkt bundesweit bei Lidl.
14. August: Rückruf ausgeweitet
Auch Kaufland ruft jetzt eine Beerenmischung aus seinem Tiefkühlsortiment zurück. In dem Produkt könnten Noroviren enthalten sein.Betroffen sind die „K-Classic Erntefrische Erdbeeren tiefgefroren 300g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 22.04.2028.
14. August: Rückruf von Reis
Die Unternehmen go asia Deutschland GmbH und Orient Master GmbH rufen den „Sushi Rice Shinode“ in der 1-Kilogramm-Packung zurück. Nach Angaben der Unternehmen hat die Lebensmittelbehörde bei dem Produkt eine Überschreitung von Grenzwerten für die Mineralölbestandteile MOSH und MOAH beanstandet.
10. August: Rückruf von Teepulver
Die Berliner TryMoin GmbH warnt vor ihrem Bio-Matcha-Teepulver. In dem Produkt wurden Rückstände des Wirkstoffs Tebuconazol nachgewiesen. Dieser ist in Pflanzenschutzmitteln enthalten und kann sich den Angaben zufolge auf die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit auswirken. Betroffen sind 30-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 23. Februar 2028. Das Matcha-Pulver wurde über Rossmann unter anderem im Saarland und in Rheinland-Pfalz verkauft. Weitere Vertriebsgebiete sind Bayern, Berlin, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Hessen.
7. August: Rückruf bei Woolworth wegen Asbest
Woolworth ruft die Artikel „Stretchy Sand m. Geruch“, „Stretchmaus 12 cm“ und „Stretch Soldat“ zurück. Nach Angaben des Unternehmens wurden bei den Produkten Mängel festgestellt. Demnach kann es zu Kontaminationen durch Asbest im verarbeiteten Sand kommen.
5. August: Rückruf von Sesamöl
Die go asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH informieren über einen Rückruf des Sesamöls „Pure Black Sesame Oil“ in der 207-Milliliter-Flasche. Betroffen ist die Ware mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2. Januar 2027. Nach Angaben der Unternehmen bewertete die Lebensmittelaufsicht das Produkt wegen einer sensorischen Abweichung als nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Das Öl soll einen stark rostigen und langanhaltend bitteren Geschmack aufweisen.
1. August: Rotklee wird zurückgerufen
Rapunzel Naturkost ruft den Artikel „bioSnacky Rotklee“ zurück. Betroffen sind ausschließlich 30-Gramm-Packungen der Charge 11293 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12/2028. Bei einer amtlichen Untersuchung wurden in dem Produkt Shigatoxin-bildende Escherichia coli (STEC/EHEC) nachgewiesen. Die Samen wurden bundesweit im stationären Handel und online verkauft.
31. Juli: Salmonellen in Rossmann-Produkt entdeckt
Rossmann ruft die „GENUSS PLUS KIDS Fruchtchips Apfel“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 24. Februar 2027 zurück. Bei Eigenkontrollen wurden Salmonellen in dem Produkt nachgewiesen. Betroffen ist der Artikel mit der EAN 4068134196903. Das Mindesthaltbarkeitsdatum befindet sich unten rechts auf der Rückseite der Verpackung.
30. Juli: Tintenfischsalat wird zurückgerufen
Die Hamburger Feinfrost GmbH ruft den tiefgefrorenen „Chuka Ika Tintenfischsalat mit Bambussprossen“ der Marke Gourmaître zurück. Betroffen sind Ein-Kilogramm-Beutel mit der Artikelnummer 27903 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. September 2026. Bei Untersuchungen wurde eine mögliche Belastung mit Listeria monocytogenes festgestellt. Eine Infektion kann unter anderem Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit und Durchfall verursachen.
29. Juli: Geriebene Mandeln werden zurückgerufen
Die IMGRO GmbH ruft den Artikel „Back Mit Mandeln gerieben“ in der 200-Gramm-Packung zurück. Betroffen ist ausschließlich die Charge L26166V571 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum Ende Juni 2027. Bei einer internen Qualitätskontrolle wurden Salmonellen nachgewiesen.
29. Juli: Rückruf bei TK Maxx
Herman Kuijper BV ruft mehrere „Yopokki“-Rice-Cake-Becher zurück. Die betroffenen Produkte können verdorbenen Reiskuchen enthalten und sind daher nicht zum Verzehr geeignet. Verkauft wurden die Becher zwischen Januar und Juli 2026 in Filialen von TK Maxx. Die Liste der betroffenen Produkte findet sich hier.
27. Juli: Beeren-Rückruf ausgeweitet
Auch Netto sowie Aldi Nord und Aldi Süd rufen jetzt Beerenmischungen aus ihrem Tiefkühlsortiment zurück. In den Produkten könnten Noroviren enthalten sein. Bei Aldi ist die „Bio Beerenmischung, tiefgefroren“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 21.03.2028, 22.03.2028, 23.03.2028 und den Chargen L220326 B3, L230326 N3, L230326 P3, L230326 B3 sowie L240326 N3 betroffen. Bei Netto wird die „BioBio Beerenmischung, tiefgefroren“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2028 und der Charge L270326B3 zurückgerufen. Zuvor hatte Lidl einen Rückruf seiner Beerenmischungen gestartet.
24. Juli: Rückruf von Pfanne
TEDi ruft eine Wokpfanne mit der Artikelnummer 995731003421000000800 zurück. Bei Produkttests wurde festgestellt, dass sich möglicherweise Teile der Antihaftbeschichtung lösen. Da Partikel in Lebensmittel gelangen könnten, wird von einer weiteren Verwendung der Pfanne abgeraten. Das Produkt wurde zwischen dem 9. Januar und dem 20. Juli 2026 in den Filialen des Unternehmens verkauft.
24. Juli: Müsli wird zurückgerufen
Der Hersteller Kölln ruft vorsorglich eine bestimmte Charge der „Kölln Zauberfleks Schoko“ zurück. Betroffen sind ausschließlich 375-Gramm-Packungen mit der Chargennummer L6165 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 17. April 2027. Nach Angaben des Unternehmens kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich in einzelnen Packungen Fremdkörper aus dem Produktionsvorgang befinden.
23. Juli: Knetset wird zurückgerufen
Ein fünfteiliges Knetset in verschiedenen Varianten wird zurückgerufen. Das bei Action vom 4. November 2025 bis zum 6. Mai 2026 verkaufte Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon und Methylchloroisothiazolinon in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Bei sensibilisierten Personen kann der Hautkontakt allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis auslösen. Betroffen sind Knetsets mit der Action-Artikelnummer 3202336, den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385 sowie dem Chargencode 503037.
22. Juli: Viagra-Wirkstoff in Honig entdeckt
Gewarnt wird derzeit vor dem Verzehr von „Royal Honey The Ultimate Power Source„. In dem Produkt wurden die nicht angegebenen Wirkstoffe Sildenafil und Paracetamol nachgewiesen. Sildenafil ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen und darf nicht in Lebensmitteln enthalten sein. Auch Paracetamol, das zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung eingesetzt wird, ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen ist das Produkt mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. Juni 2030 und der EAN 955575580036 des Herstellers Kingdom Honey SDN BHD aus Kuala Lumpur in Malaysia.
22. Juli: Rückruf von Haarfärbemittel
Vor dem Haarfärbemittel „Black Rose Kali Mehandi“ in der gelben Verpackung wird gewarnt. Betroffen ist die 50-Gramm-Packung mit der Artikelnummer 1793, der Chargennummer B.NO.019 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06/2027. In dem Produkt wurde der verbotene Wirkstoff p-Phenylendiamin festgestellt.
21. Juli: Rückruf von Thymian-Gewürzmischung
Zurückgerufen wird die „AL-OSRAH Zaatar Thymiangewürzmischung“ in der 400-Gramm-Packung. Bei einer Lebensmittelkontrolle wurden Spuren von Erdnüssen festgestellt, die nicht auf der Verpackung angegeben sind. Für Menschen mit einer Erdnussallergie kann der Verzehr unter anderem zu Rötungen, Kribbeln, Übelkeit, Erbrechen oder einem allergischen Schock führen. Betroffen sind Packungen mit der Lotnummer PN 07/15, der Chargennummer 2027/03-IHR202500000013 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 1. März 2027.
17. Juli: Rückruf bei Lidl wegen Noroviren in Tiefkühlprodukt
Am 17. Juli hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit auf einen weiteren Rückruf aufmerksam gemacht. Dabei verweist die Behörde auf entsprechende Informationen des Herstellers, der Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG: Laut der Mitteilung wird ein bestimmtes Produkt aus dem Tiefkühlsortiment zurückgerufen. Es war in mehreren Bundesländern bei Lidl im Verkauf, auch im Saarland und in Rheinland-Pfalz.
„Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Noroviren enthalten sind“, so der Hersteller. Aufgrund der möglichen Gesundheitsgefahr sollte die Ware nicht konsumiert werden. Betroffen ist konkret:
„Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren, 300g“
Hersteller: Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG
Mindesthaltbarkeitsdaten: 17.04.2028 und 18.04.2028
Chargen: L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3
Alle Details zum Rückruf findet ihr hier.
17. Juli: Vorsicht vor Glasbruch: Rückruf von Sommer-Getränk
Ein beliebtes Sommer-Getränk wird zurückgerufen. Das geht aus dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ hervor, das mit Stand vom Freitag (17. Juli 2026) auf Informationen des Inverkehrbringers hinweist. Diesem zufolge ist es bei der Abfüllung einer Charge womöglich vereinzelt zu Verunreinigungen gekommen. In der Folge sind Nachgärung und ein erhöhter Druck möglich. „Dieser Überdruck kann Glasbruch verursachen.“
Konkret zurückgerufen wird dieses Produkt:
„SPRITZ Aperitivo alkoholfrei Pizzolato 0,275l“
Mindestens haltbar bis Ende: 04/2028
Losnummer L.26113A
Hersteller: La Cantina Pizzolato Srl
„Entsorgen Sie die betroffenen Flaschen, indem Sie den Inhalt vorsichtig ausgießen. Greifen Sie die Flasche dabei zur Sicherheit mit einem Handtuch. Lagern Sie die Flaschen nicht und öffnen Sie diese keinesfalls ohne Vorsichtsmaßnahmen“, so die Hinweise.
16. Juli: Wurstwaren werden zurückgerufen
Der Landkreis Göttingen warnt vor mehreren Rohwurstprodukten der Fleischwaren Wulff GmbH & Co. KG. Die Produkte wurden unter anderem bundesweit über verschiedene Supermärkte vertrieben. In Rohwürsten aus der Tagesproduktion waren Shigatoxin-bildende Escherichia coli festgestellt worden. Betroffen sind folgende Artikel:
Schinken-Streichmettwurst Hörnchen, 300 Gramm, Charge 622501
Zwiebelmettwurst, 100 Gramm, Charge 622502
Zwiebelmettwurst, etwa 150 Gramm, Charge 622503
Delikatess Schinken Zwiebelmettwurst, 200 Gramm frisch, Charge 622504
Schinken-Zwiebelmettwurst, 500 Gramm frisch, Charge 622505
Zwiebelmettwurst, 500 Gramm frisch, Charge 622506
Zwiebelmettwurst, 500 Gramm tiefgefroren, Charge 622507
Bierknacker, viermal 60 Gramm, Charge 622510
Schinken Pfefferlinge im Saitling, zehnmal 50 Gramm, Charge 622511
Mettpeitschen, 45 Gramm, Charge 622512
15. Juli: Rückruf von Sesam-Öl
Die Unternehmen Go Asia Deutschland GmbH und Orient Master GmbH rufen das Produkt „Pure Black Sesame Oil“ in der 207-Milliliter-Flasche mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 2. Januar 2027 zurück. Nach Angaben der Lebensmittelaufsicht ist das Sesamöl wegen einer sensorischen Abweichung nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Festgestellt worden seien ein stark rostiger und langanhaltend bitterer Geschmack.
15. Juli: Rückruf von E-Scootern
Decathlon warnt vor einem möglichen Sicherheitsmangel bei bestimmten E-Scootern der Marke B’TWIN. Betroffen sind die Modelle SD500E und MD500E. Nach Angaben des Unternehmens kann bei intensiver Nutzung ein Riss an der Verbindungsstelle zwischen Rahmen und Vorbau entstehen. Im schlimmsten Fall könne diese Stelle brechen, wodurch für Fahrerinnen und Fahrer Sturzgefahr bestehe.
14. Juli: Rückruf von Körperbalsam
Die Ataman AG ruft den „Regenerierenden Körperbalsam Ringelblume-Teebaum-Zistrose“ in der 50-Milliliter-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02/02/2028 zurück. Grund ist ein erhöhter Gehalt an Teebaumöl. Liegt dieser in Kosmetika über einem Prozent, kann es zu einer Hautsensibilisierung kommen.
11. Juli: Rückruf von Hunde-Snack
Die WOKO Tierbedarf GmbH ruft den Hundesnack „Classic Dog Lammpansen“ wegen eines Salmonellenbefalls zurück. Betroffen sind ausschließlich 250-Gramm-Packungen der Charge 48968, die zwischen dem 11. September und dem 31. Dezember 2025 im Drogeriemarkt Müller verkauft wurden.
10. Juli: Bei Rewe wird ein Käse zurückgerufen – Fremdkörper möglich
Einen Rückruf gibt es mit Stand vom 10. Juli 2026 bei Rewe. Dieser betrifft das Produkt „Räucherschmelzkäse-Zubereitung, Scheiben 175 Gramm“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.08.2026, 22.08.2026 und 24.08.2026 sowie den Chargennummern 722641, 912641 und 922641.
Der Grund für den Rückruf: (winzige) Fremdkörper aus rotem Kunststoff könnten in den Verpackungen enthalten sein. „Eine Gesundheitsgefährdung kann bei Verschlucken nicht mit abschließender Sicherheit ausgeschlossen werden“, so „lebensmittelwarnung.de“. Von dem Verzehr des betroffenen Produktes wird dringend abgeraten.
8. Juli: Rückruf von TK-Produkt bei Rewe
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, die Firma Eurogroup España Frutas y Verdura sowie der Händler Rewe haben mit Stand vom Mittwoch (8. Juli 2026) auf einen Produktrückruf aufmerksam gemacht. Den Angaben zufolge wird „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ ein bestimmtes Produkt aus dem Rewe-Tiefkühlsortiment zurückgerufen. „Grund für den vorsorglichen Rückruf der betroffenen Charge ist, dass im Rahmen von Untersuchungen Hepatitis-A-Viren nachgewiesen wurden“, teilte der Hersteller mit. Vom Verzehr wird „dringend“ abgeraten.
Laut den Mitteilungen betrifft der Rückruf konkret:
„ja! Beerenmischung, tiefgefroren“ im 750-Gramm-Beutel
Mindesthaltbarkeitsdatum: 15.03.2028
Chargennummer/Los-Kennzeichnung: L-26085
Weitere Kennzeichnung: GTIN 4337256908795
8. Juli: Küchenprodukt wird bei Lidl zurückgerufen
Am 8. Juli hat der Hersteller Genius GmbH über eine Rückrufaktion informiert. Diese betrifft ein bekanntes Küchenprodukt. „Der Artikel wurde bundesweit über Filialen und den Onlineshop von Lidl verkauft“, hieß es. Der Grund für den Rückruf: bestehende Gefahr von Kunststoffabrieb. Dadurch sei eine Verletzungsgefahr möglich. Den Angaben zufolge betrifft der Rückruf das „Nicer Dicer smart Set 16-teilig“ mit den Produktionsdaten 07/25 und 08/25 sowie der IAN-Nummer 527315.
„Kunden, die den entsprechenden Artikel gekauft haben, können diesen gegen Erstattung des Kaufpreises auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben„, so der Hersteller.
7. Juli: Käse-Rückruf wegen Bakterien
Mit Stand vom 7. Juli wird auch das Produkt „Salatkäse Kräuter – Weichkäse mit Rohmilch hergestellt“ (MHD 27. und 31. Juli) der Käserei Hof Dannwisch zurückgerufen. Betroffen sind die Bundesländer Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. „Bei dem Artikel wurde im Rahmen der routinemäßigen Eigenkontrolle/amtlichen Probennahme Folgendes nachgewiesen: E.-coli-Bakterien der Gattung STEC/EHEC“, so „lebensmittelwarnung.de“. Der Artikel kann gegen eine Kaufpreis-Erstattung in die jeweilige Einkaufsstätte zurückgebracht werden, auch ohne Kassenbon.
7. Juli: TK Maxx ruft Lebensmittel zurück
TK Maxx ruft derzeit Algensnacks zurück. Das Produkt enthalte Jod, jedoch fehlen auf der Kennzeichnung die Angaben zur empfohlenen täglichen Aufnahmemenge. Dadurch besteht das Risiko einer übermäßigen Jodaufnahme, die gesundheitsschädliche Auswirkungen auf Verbraucher:innen haben kann. Betroffen ist „Natural Olive Oil Seaweed 4,2 Gramm“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.11.2027. Verkauft wurde die Ware in allen Filialen zwischen Februar und Juni.
6. Juli: Wurst-Rückruf bei Rewe: Bakterien in Produkten nachgewiesen
Rewe informierte über einen Produktrückruf. Vorangegangen war eine Verbraucherinformation des Herstellers Fleischwaren-Wulff GmbH & Co. KG. Dieser startete den Rückruf „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ für mehrere Rohwurstartikel. „Grund für den vorsorglichen Rückruf ist der Nachweis von Shigatoxin bildenden Escherichia coli (STEC)„, hieß es. Betroffene Ware sollte daher nicht verzehrt werden.
Den Mitteilungen zufolge betrifft der Rückruf konkret diese Produkte:
Schinken-Streichmettwurst Hörnchen mit Knoblauch, 300g, EAN: 4002049022766, Charge 622501
Schinken-Streichmettwurst Hörnchen ohne Knoblauch, 300g, EAN: 4002049022773, Charge 622501
Deli. Zwiebelmettwurst fr, 200g, EAN: 4004878411803, Charge 622504
Bierknacker, 4x 60g, EAN: 4004878452707, Charge 622510
Schinken Pfefferlinge im Saitling, 200g, EAN: 4002049022339, Charge 622511
Zwiebelmettwurst, 150g, EAN: 4002049027525, Charge 622503
Streichmettwurst, grob, ca. 800g, EAN: 27220207, Charge 622501 (bis zum 30. Juni über Rewe-Bedientheke angeboten)
6. Juli: Rückruf von Schinken wegen Durchfall-Bakterien
Die Firma Grander Katenschinken, Brunsbek, ruft aktuell „Grander Katenschinken, Holsteiner Katenschinken gewürfelt“ zurück. Grund dafür ist, dass im Rahmen von Untersuchungen Listerien nachgewiesen wurden. Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Von einem Verzehr wird daher abgeraten.
Betroffen ist Schinken mit den Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 03.08.2026, 07.08.2026 und 14.08.2026. Kund:innen können das Produkt im jeweiligen Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.
3. Juli: Mineralwasser wegen Krankheitserregern zurückgerufen
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnt aktuell über sein Verbraucherschutzportal „lebensmittelwarnung.de“ vor einem bestimmten Mineralwasser. Betroffen von dem aktuellen Rückruf die folgende Ware:
„Mineralwasser Raffelberger Medium“ in der 0,75-Liter-Flasche und den Mindesthaltbarkeitsdaten 09.06.2028, 10.06.2028, 17.06.2028, 18.06.2028, 23.06.2028, 25.06.2028, 27.06.2028 und 30.06.2028.
„Mineralwasser Raffelberger Klassiker“ in der 0,75-Liter-Flasche und mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 16.06.2028.
Im Rahmen von Routinekontrollen Krankheitserreger in dem Getränk festgestellt. In der aktuellen Warnung ist von einer „bakteriellen Verunreinigung“ die Rede.
2. Juli: GoAsia ruft gefüllte Buns zurück
GoAsia in Deutschland ruft gedämpfte Buns mit Rindfleisch-Füllung zurück. Konkret betroffen sind die „TK Bapao Rindfleisch, TJENDRAWASIH, gedämpfte Buns, 120 Gramm“. Wegen falscher Lagerung sei das Produkt als „unsicheres Lebensmittel“ eingestuft worden. Daher habe das Unternehmen es im Sinne des vorbeugenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes aus dem Sortiment genommen. Es sollte nicht verzehrt und kann in allen GoAsia Filialen zurückgegeben werden.
2. Juli: Primark ruft Geldbörse zurück
Der Textil-Discounter Primark ruft eine bestimmte Geldbörse zurück, weil das Produkt Phthalate in Konzentrationen enthält, die die zulässigen Grenzwerte überschreiten. Diese können Risiken für die Gesundheit und die Umwelt mit sich bringen. Verkauft wurde die Geldbörse zwischen Januar 2026 und Mai 2026 in allen Primark-Filialen.
Wer die Geldbörse „Colour Block CP – Purse (Kimball-Nr. 3103002)“ besitzt, kann sie auch ohne Kassenbeleg in Primark-Filialen zurückgeben. Dort werde der Kaufpreis erstattet.
1. Juli: Rückruf von Temu-Plüschtier
Temu ruft ein Hunde-Plüschtier mit farbigen Lichtern zurück. Betroffen ist das Produkt „Party Hunde Plüschtier mit farbigen Lichtern, Nachtwächter, beruhigende Puppe“ des Verkäufers Mada Boutique mit der Produkt-ID 601105460228737. Wer das Spielzeug vor dem 22. Juni 2026 gekauft hat, soll es laut Mitteilung nicht mehr verwenden und sicher entsorgen. Grund für den Rückruf: Kunststoffteile an Schnauze und Augen können sich lösen. Für Kinder besteht dadurch Erstickungsgefahr.
1. Juli: Bratklops wird zurückgerufen
Pommernland Fleisch und Wurstwaren ruft das Produkt „Pommernland Bratklops Hausmacher Art, gebraten“ zurück. Betroffen sind Produkte mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 03.07.2026, 07.07.2026 und 10.07.2026, der Los-Nummer L12326 und dem EAN-Code 4024807800386. In der genannten Charge können kleine Metallteile enthalten sein. Beim Verzehr besteht Verletzungsgefahr.