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Bundesweiter Warntag: Wann Sirenen und Handys am Donnerstag warnen

Technologie

Auch Smartphones reagieren

Bundesweiter Sirenenalarm am Donnerstag

Von Jennifer Buchholz

05.09.2026 - 13:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Am Donnerstag werden Smartphones und Radios schrille Töne von sich geben. Grund ist eine landesweite Aktion.

Am Donnerstag werden bundesweit gleich zweimal Sirenen zu hören sein. Grund ist der Warntag, der jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfindet. Der Aktionstag dient dazu, die Funktionsfähigkeit verschiedener Alarmkanäle zu überprüfen und die Bevölkerung für den Ernstfall zu sensibilisieren.

Warnung auf Fernseher, Radio und Smartphone

Am 10. September wird um genau 11 Uhr eine Probewarnung über das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS) versendet. Das System ist unter anderem mit Rundfunksendern und App-Servern verbunden. Von dort aus wird das Signal an die jeweiligen Empfangsgeräte wie Fernseher, Radios und auch Smartphones weitergeleitet, auf denen dann die entsprechende Warnung zu lesen oder zu hören ist. Bekannte Beispiele für Smartphone-Apps, die die Warnung empfangen, sind NINA oder Katwarn. Weiterhin erfolgt bei Smartphones zusätzlich noch eine Warnung via Cell Broadcast. Dabei handelt es sich um einen Mobilfunkdienst, der Warnmeldungen direkt an alle Handys in einem bestimmten Bereich sendet, ohne dass eine spezielle App installiert sein muss.

Welche Kanäle genutzt werden, hängt von der Region ab.

Um 11.45 Uhr erfolgt dann die Entwarnung über dieselben Kanäle. Ausnahme: Cell Broadcast. Über den Service senden bislang nicht alle Kommunen eine Entwarnung.

Die Behörden merken an, dass es sich bei den Alarmen am Donnerstag um 11 und um 11:45 Uhr um eine Übung handelt. Eine reale Gefahr bestehe nicht.

Das sind die Top-Fragen des Tages:

Alarm nicht überall zu hören

Zuständig für den Warntag sind unter anderem der Bund, die Länder und die Kommunen sowie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Zwar soll mit der Aktion die gesamte Bevölkerung sensibilisiert werden, doch die Teilnahme ist für Kommunen nicht verpflichtend. Das bedeutet, dass nicht überall alle Warnkanäle getestet werden und an einigen Orten etwa die Sirenen still bleiben könnten.

Verwendete Quellen

bbk.bund.de: "Bundesweiter Warntag"

bbk.bund.de: "Wie wird gewarnt?"

bbk.bund.de: "Ziele des Bundesweiten Warntags"

Quellen anzeigen

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