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Burgenlandkreis: Ergebnisse der Landtagswahl 2026

Nation

Landtagswahl 2026

Die Wahlergebnisse aus dem Burgenlandkreis

Stand: 07.09.2026 18:09 Uhr

Am 6. September 2026 ist in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt worden. Hier sehen Sie, wie die Menschen im Burgenlandkreis abgestimmt haben. Wie die Parteien abgeschnitten haben, zeigt sich an der Verteilung der Zweitstimmen.

von MDR SACHSEN-ANHALT

Diese Wahlkreise gehören zum Burgenlandkreis

Wahlkreis 32: die Gemeinden An der Poststraße, Finne, Finneland, Kaiserpfalz, Lanitz-Hassel-Tal, Stadt Bad Bibra, Stadt Eckartsberga

Im Wahlkreis 32, der teilweise zum Burgenlandkreis gehört, haben sich 77,6 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl beteiligt. Von den Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler gingen dabei:

an die AfD: 52,7 Prozent

an die CDU: 18,1 Prozent

an die Linke: 6,6 Prozent

an die SPD: 6,6 Prozent

an das BSW: 5,2 Prozent

an die Grünen: 4,2 Prozent

Wahlkreis 39: die Gemeinden Stadt Lützen, Stadt Teuchern, Stadt Weißenfels

Im Wahlkreis 39, der zum Burgenlandkreis gehört, haben sich 76,8 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl beteiligt. Von den Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler gingen dabei:

an die AfD: 52,4 Prozent

an die CDU: 16,7 Prozent

an die Linke: 7,9 Prozent

an die SPD: 7 Prozent

an die Grünen: 5,2 Prozent

an das BSW: 4,5 Prozent

Wahlkreis 40: die Gemeinden Balgstädt, Gleina, Goseck, Karsdorf, Meineweh, Mertendorf, Molauer Land, Schönburg, Stadt Freyburg (Unstrut), Stadt Laucha an der Unstrut, Stadt Naumburg (Saale), Stadt Nebra (Unstrut), Stadt Osterfeld, Stadt Stößen, Wethau

Im Wahlkreis 40, der zum Burgenlandkreis gehört, haben sich 77,2 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl beteiligt. Von den Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler gingen dabei:

an die AfD: 47 Prozent

an die CDU: 18,5 Prozent

an die Linke: 8,1 Prozent

an die SPD: 7,3 Prozent

an die Grünen: 6,7 Prozent

an das BSW: 4,9 Prozent

Wahlkreis 41: die Gemeinden Droyßig, Elsteraue, Gutenborn, Kretzschau, Schnaudertal, Stadt Hohenmölsen, Stadt Zeitz, Wetterzeube

Im Wahlkreis 41, der zum Burgenlandkreis gehört, haben sich 75,9 Prozent der Wahlberechtigten an der Wahl beteiligt. Von den Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler gingen dabei:

an die AfD: 53,5 Prozent

an die CDU: 16,8 Prozent

an die Linke: 7,6 Prozent

an die SPD: 6,6 Prozent

an das BSW: 4,5 Prozent

an die Grünen: 4,3 Prozent

Im Burgenlandkreis haben rund 140.000 Wahlberechtigte über die Zusammensetzung des neuen Landtags von Sachsen-Anhalt entschieden.

Sachsen-Anhalt hat 41 Wahlkreise. Die Bewerberinnen und Bewerber um ein Direktmandat für den Landtag werden mit der Erststimme und mit einfacher Mehrheit gewählt. Mit der Erststimme wählt man eine konkrete Person. 41 auf diesem Weg direkt gewählte Politikerinnen und Politiker ziehen in den Landtag ein.

Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt. Sie bestimmt, wie viele Sitze eine Partei im Landtag erhält und damit, wie stark sie dort vertreten ist. Die Abgeordneten ziehen über die Listenplätze ihrer Parteien in den Landtag ein, wenn die Partei mehr als fünf Prozent erreicht hat. Die Plätze werden so verteilt, dass sie verhältnismäßig den Zweitstimmen entsprechen. In dem neuen Landtag sind mindestens 83 Politikerinnen und Politiker vertreten (41 Direktmandate aus Wahlkreisen und mindestens 42 über Landeslisten).

Mehr über das Wahlsystem in Sachsen-Anhalt erfahren Sie hier auf den Seiten der Landeswahlleiterin.

Nach Angaben der Landeswahlleiterin umfasst ein Wahlkreis (41 sind es in Sachsen-Anhalt) jeweils ein bestimmtes Gebiet, in dem die Wählerinnen und Wähler ihre Kandidatinnen und Kandidaten wählen. Die Größe der Wahlkreise orientiert sich an der Zahl der deutschen Bevölkerung, damit die Wahlbedingungen im ganzen Land möglichst gleich sind.

Anmerkung der Redaktion: Um die Kommentare zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu bündeln, bieten wir die Kommentarfunktion in diesem Artikel an.

MDR (Anne Gehn-Zeller, Maren Wilczek) | Erstmals veröffentlicht am 05.09.2026

Dieses Thema im Programm:

MDR Fernsehen | MDR aktuell extra | 06.09.2026 | 19:30 Uhr

Datenanalyse zur Landtagswahl

Die AfD erzielt auf dem Land Rekordergebnisse, wird aber von Senioren und Frauen gebremst. Autoritäre Einstellungen prägen das Wahlverhalten deutlich.

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