Bürgergeld-Empfänger will 25 Euro von Frankfurter Supermarkt
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Mannheimer Bürgergeld-Empfänger will 25 Euro von Frankfurter Supermarkt
Von: Nathalie Straub
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Pascal war einkaufen und hat dabei einen gravierenden Fehler gemacht. Nun soll der Supermarkt das für den Bürgergeld-Empfänger ausbügeln.
Der junge Mannheimer lebt noch bei seiner Mutter Beate. Kochen kann er kaum, putzen und Ordnung halten fällt ihm ebenfalls schwer. Nun zeigen sich die Defizite des 25-Jährigen auch beim Einkaufen. Bei „Hartz und herzlich“ erzählt er von einem teuren Fehler, der beim Besuch eines Frankfurter Supermarkts unterlaufen ist.
„Mit dem Kollegen waren wir ja in Frankfurt“, berichtet Pascal, „da haben wir ja ein bisschen was eingekauft.“ Weil der Bürgergeld-Empfänger sich in dem fremden Supermarkt nicht auskannte, habe er einen Mitarbeiter gefragt, wo die Zwiebeln seien. Er selbst war nicht in der Lage, das Gemüse zu finden. „Ich komme nicht von da“, habe er dem Angestellten gesagt.
Bürgergeld-Empfänger Pascal fährt nach Frankfurt – um 25 Euro zurückzubekommen
Der Supermarktmitarbeiter habe, so erzählt Pascal, die Zwiebel aus dem Regal genommen und sei mit ihm an eine Selbstzahlerkasse gegangen. Dann habe der Angestellte die Ware eingescannt und „der Kollege hat bezahlt“, behauptet der Bürgergeld-Empfänger. Sein Kumpel lieh ihm das Geld. Die Einkäufe waren für den 25-Jährigen.
Wenige Stunden nach dem Einkauf sei dann das böse Erwachen gefolgt. „Und dann ist dem Kollegen irgendwann aufgefallen im Zug: ‚Ups, ich habe für eine Zwiebel 25 Euro gezahlt‘“, berichtet Pascal, „der Kollege war natürlich verärgert.“ Der Bürgergeld-Empfänger nennt seine Freunde immer „Kollegen“ – richtige Kollegen hat der ständig arbeitslose Mannheimer quasi nicht.