DAX +0,58 % 25.612,03 Pkt 18:00:00 MDAX -0,55 % 32.216,66 Pkt 18:00:00 Euro Stoxx 50 +1,53 % 6.344,40 Pkt 18:00:00 Dow Jones -1,02 % 52.208,06 Pkt 22:56:30 S&P 500 +0,12 % 7.437,63 Pkt 22:44:35 Nasdaq +0,99 % 25.122,18 Pkt 23:15:59 Nikkei +4,89 % 64.893,73 Pkt 04:09:25 Gold +2,76 % 4.146,10 USD 04:14:24 Silber +2,05 % 59,05 USD 04:13:37 Brent -3,02 % 88,00 USD 03:06:23 WTI -3,03 % 81,90 USD 04:14:17 Bitcoin -0,61 % 64.332,25 USD 04:24:23 EUR/USD +0,44 % 1,15180 USD 04:24:23 EUR/GBP -0,24 % 0,85570 GBP 04:24:26 EUR/CHF -0,44 % 0,92860 CHF 04:24:26 EUR/JPY -1,26 % 184,894 JPY 04:24:26

Business-Liveticker: Amazon übertrifft Erwartungen - Aktie schießt nachbörslich nach oben | FAZ

Wirtschaft

Business-Ticker : Amazon übertrifft Erwartungen – Aktie schießt nachbörslich nach oben 30.07.2026, 23:28Lesezeit: 1 Min. Hat starke Zahlen für das Quartal vorgelegt: der amerikanische Riese Amazondpa Lufthansa und Air France wollen Portugals Fluglinie TAP +++ Autozulieferer Aumovio beendet Rechtsstreit mit BMW – Aktie zieht kräftig an +++ Edeka darf wohl weniger Tegut-Märkte übernehmen als geplant +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog. Amazon übertrifft Erwartungen Amazon hat im vergangenen Quartal die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Die Aktie stieg in einer ersten Reaktion im nachbörslichen US-Handel um mehr als sieben Prozent. Der Umsatz der Cloud-Tochter Amazon Web Services (AWS) stieg im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 42,2 Milliarden Dollar, wie Amazon am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit Erlösen von rund 40,5 Milliarden Dollar gerechnet. Insgesamt kletterten die Erlöse des Handels- und Technologiekonzerns im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 200,6 Milliarden Dollar. Unter dem Strich sprang der Gewinn von 18,1 Milliarden Dollar im Vorjahr auf knapp 62,65 Milliarden Dollar. Allerdings schließt das auch zusätzliche Buchgewinne ein, etwa durch die Neubewertung der Beteiligung an der KI-Firma Anthropic. Sie lagen vor Steuern bei 53,4 Milliarden Dollar. Für das laufende ⁠Quartal stellte ⁠Amazon ein Umsatzplus von neun bis zwölf Prozent auf 197 bis 202 ⁠Milliarden ​Dollar ⁠in Aussicht. Der operative Gewinn werde ​voraussichtlich um 29 bis 52 Prozent auf ‌22,5 bis 26,5 Milliarden Dollar steigen. Auch Apple hat die Erwartungen der Analysten übertroffen. Dazu lesen Sie hier den Bericht unseres New-York-Korrespondenten Roland Lindner: Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Autozulieferer Aumovio beendet Rechtsstreit mit BMW – Aktie zieht kräftig an Der Autozulieferer Aumovio hat einen Rechtsstreit mit dem wichtigen Kunden BMW beigelegt. Wegen der Kosten dafür in Höhe von 350 Millionen Euro senkte das Unternehmen seine Prognose für den Gewinn. Zudem wurde das obere Ende der Umsatz-Zielspanne gekappt. Da Aumovio am Donnerstag aber auch ankündigte, die Zusammenarbeit mit BMW auszuweiten, und zudem von dem Autobauer Aufträge über eine Milliarde Euro erhalten wird, zog die im MDax notierte Aktie deutlich an. Der Kurs kletterte um bis zu 14 Prozent auf 42 Euro und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar nach oben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Edeka darf wohl weniger Tegut-Märkte übernehmen als geplant Der Lebensmittelhändler Edeka darf voraussichtlich nicht so viele Filialen der Supermarktkette Tegut übernehmen wie geplant. Nach vorläufiger Einschätzung des Bundeskartellamts könnte der Wettbewerb beeinträchtigt werden, weil Edeka in einigen Regionen eine zu starke Marktstellung bekäme. Das teilte ein Sprecher der Behörde auf Nachfrage mit. Migros hatte im März angekündigt, Tegut verkaufen zu wollen. Auch die Marke soll aufgegeben werden. Rund 200 Supermärkte der Kette will Edeka übernehmen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch das Bundeskartellamt. Bei 38 der Filialen hat die Behörde allerdings Bedenken, dass der Marktanteil von Edeka dort nach einem Erwerb zu hoch wäre. Die Übernahme könne deshalb nicht in der geplanten Form genehmigt werden, sagte der Kartellamtssprecher. Edeka wurde dies in einem vorläufigen Entscheidungsentwurf mitgeteilt. Zuvor hatte die „Lebensmittel Zeitung“ darüber berichtet. Das Unternehmen teilte dazu lediglich mit: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns nicht äußern können, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt." Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur bietet Edeka nun an, auf den Kauf von 9 der 38 umstrittenen Standorte zu verzichten. Das Kartellamt verlängerte daraufhin die Frist für das Hauptprüfverfahren um einen Monat auf den 23. September. Sollten 38 Tegut-Supermärkte aus dem Paket herausfallen, wären laut Unternehmenskreisen etwa 1.100 Arbeitsplätze gefährdet. Die meisten der betreffenden Filialen liegen in Hessen und Bayern. Zum anvisierten Übernahmepaket von Edeka gehören auch das Tegut-Logistikzentrum, die Bäckerei Herzberger sowie die rund 40 personallosen „Teo“-Minimärkte. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Ungarn schaltet Kernkraftwerk Paks ab Wegen eines historischen niedrigen Wasserstandes der Donau und damit einhergehenden Kühlwassermangels wird das ungarische Atomkraftwerk Paks komplett vom Netz genommen. Das bestätigte der Ministerpräsident Peter Magyar am Donnerstag. Zwar reiche die aktuelle Wassermenge zur Kühlung der Reaktorblöcke aus, stellte der Betreiber klar – trotz der extrem niedrigen Pegelstände und Durchflussraten. Aber die Ansaugpunkte der erforderlichen Pumpen lägen höher als der aktuelle und voraussichtlich weiter sinkende Wasserspiegel, sodass sie ihre Funktion nicht mehr erfüllen könnten. Die Rede war von bis zu 72 Stunden. Der Leistungsausfall könne jedoch durch Importe gedeckt werden, zitierte ihn das Portal HVG. Paks liefert die Hälfte des Strombedarfs des kleinen mitteleuropäischen Landes. Ungarn betreibt seit 1982 in der südungarischen Stadt Paks das von der damaligen Sowjetunion gelieferte Atomkraftwerk. Zwei der vier Blöcke sollen durch die beiden neuen Reaktoren aus der Fertigung von Rosatom ersetzt werden. Ursprünglich wurde mit einer Inbetriebnahme nicht vor Mitte der 2030er Jahre gerechnet. Über Ungarn hinaus treffen die niedrigen Wasserstände die Energieversorger und die Wirtschaft. Der Schiffsverkehr ist aufgrund des Niedrigwassers bereits eingeschränkt. Kreuzfahrten von Passau nach Wien enden vorzeitig. Die Dürre belastet auch Wasserkraftbetreiber. Zugleich erschweren niedrige Pegel den Transport von Kohle, Öl oder Biomasse auf Binnenwasserstraßen. Trockenheit wirkt damit auf mehrere Teile des Energiesystems gleichzeitig. Sie senkt die Stromerzeugung aus Wasserkraft, verteuert die Ersatzbeschaffung am Markt und kann konventionelle Kraftwerke sowie Brennstofflogistik beeinträchtigen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Sparkurs beginnt bei Wacker Chemie zu greifen Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie blickt nach einem deutlichen Ergebnisanstieg im zweiten Quartal optimistischer ​auf das laufende Jahr. Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) soll 2026 nun zwischen 625 und 750 Millionen Euro liegen, wie ⁠das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte Wacker 550 bis 700 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Grund für die bessere Prognose seien Einsparungen durch das laufende Effizienzprogramm sowie ein positiver Sondereffekt aus den Pensionsrückstellungen. Für den Umsatz rechnet ‌der Konzern dagegen nur noch mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, nachdem zuvor ein Plus im hohen einstelligen Bereich erwartet worden war. Wacker begründete die Anpassung damit, dass Rohstoff- und Energiepreise absehbar nicht ‌so stark steigen würden wie ‌bisher erwartet. Damit werde das Unternehmen auch seine Verkaufspreise voraussichtlich weniger stark anheben als bisher angepeilt. Die gewaltsamen Konflikte im Nahen Osten hatten Beschaffungskosten in die Höhe getrieben. Diese Mehrkosten gibt Wacker an seine Kunden weiter. Im abgelaufenen Quartal steigerte ​Wacker den Umsatz um sieben Prozent auf 1,52 Milliarden ⁠Euro. Das Ebitda kletterte um 85 Prozent auf 211 Millionen Euro. Darin enthalten ist ein außerordentlicher Ertrag von knapp 37 Millionen ​Euro, der aus einer Anpassung der Pensionsrückstellungen infolge einer Änderung der betrieblichen Altersversorgung resultierte. Ohne diesen Effekt lag das Ergebnis nach Unternehmensangaben ⁠im Rahmen der Analystenerwartungen. Unter ‌dem Strich stand ein Gewinn von 350 Millionen Euro. Hier profitierte Wacker auch von einem im Mai mitgeteilten Verkauf von Anteilen am Chip-Zulieferer Siltronic, der rund 243 Millionen Euro zum Ergebnis beisteuerte. Durch den Mittelzufluss aus der ⁠Transaktion dürften die Nettofinanzschulden ⁠im Gesamtjahr auf 500 Millionen Euro sinken. Trotz des Gewinnwachstums warnte Konzernchef Christian Hartel vor Gegenwind. „Auf der Nachfrageseite ⁠sehen wir aktuell keine ​Trendwende“, sagte ⁠der Manager. Die Nachfrage aus wichtigen Abnehmerbranchen wie ​der Automobil- oder Bauindustrie sei weiter schwach. In vielen Märkten bestünden ‌massive Überkapazitäten. Wacker steuert mit einem im vergangenen Oktober aufgelegten Sparprogramm gegen, das jährliche Einsparungen von mehr als 300 ​Millionen Euro bringen soll. Im Zuge dessen sollen rund ​1500 Stellen abgebaut werden, der Großteil davon in Deutschland. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen MTU sucht nach Alternativen für FCAS-Projekt Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines ​blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück. Der Vorstand bekräftigte am Donnerstag seine Jahresziele trotz der Konflikte im Nahen Osten. Der um Sondereffekte bereinigte Umsatz stieg in den ‌ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern mitteilte. ‌Das bereinigte ‌operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um fünf Prozent auf 692 Millionen Euro zu. Der Vorstandsvorsitzende ⁠Johannes Bussmann berichtete von einer weiterhin hohen Nachfrage und keinerlei Stornierungen von Aufträgen. Den ​stärksten Zuwachs verbuchte MTU in der zivilen Instandhaltung ⁠mit einem Umsatzplus ‌von 21 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Auch das Militärgeschäft wuchs mit 15 Prozent zweistellig. ⁠Für das Gesamtjahr ⁠rechnet das Management weiterhin mit einem Umsatz zwischen ⁠9,2 ​und ⁠9,7 Milliarden Euro sowie einem ​bereinigten Ebit von 1,35 bis ‌1,45 Milliarden Euro. Nach dem Aus des europäischen Kampfjets FCAS sucht MTU nach Alternativen für seine Kooperation mit der französischen ⁠Safran. „Es gibt natürlich auch andere Möglichkeiten und andere Partner, mit denen wir das machen können“, sagte MTU-Chef Bussmann in der Telefonkonferenz zur Quartalsbilanz. „Das haben ‌wir der Regierung dann auch vorgeschlagen und mit den Partnern entsprechend auch gesprochen.“ Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Übernahme in Polen beflügelt Erste Group Die Erste Group profitiert von ihrer Übernahme der Santander Bank Polska. Zum Halbjahr bilanzierte Österreichs größtes Geldhaus mit einem Nettogewinn von fast zwei Milliarden Euro, das war um 18,6 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie das Management am Donnerstag mitteilte. Auch die Risikokosten des stark in Zentral- und Osteuropa engagierten Instituts stiegen deutlich von 182 Millionen Euro auf 583 Millionen Euro an. Ausschlaggebend hierfür waren erwartete Einmaleffekte aus der Integration der 2025 übernommenen polnischen Bank, die erstmals bilanzwirksam werden. Die Einmaleffekte beliefen sich auf 302 Millionen Euro, weitere 60 Millionen Euro kamen aufgrund des bestehenden Kreditportfolios in Polen dazu. Die Kreditqualität ist den Angaben zufolge jedoch robust geblieben. Die Quote notleidender Kredite blieb mit 2,3 Prozent knapp unter dem Niveau vom Dezember 2025 (2,4 Prozent). Aufgrund der Ergebnisse hat das Management den Ausblick angehoben. „Das kräftige Wachstum unseres Kreditportfolios in den vergangenen sechs Monaten hat uns bereits an unser ursprüngliches Kreditvolumenziel von 285 Milliarden Euro herangeführt. Daher erhöhen wir dieses nun auf 290 Milliarden Euro", sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Bosek. Die Eigenkapitalverzinsung (ROTE) soll bei über 20 Prozent liegen, das Ergebnis je Aktie um mehr als 20 Prozent steigen. Schon vor einigen Tagen hatte der Vorstand auch angekündigt, das Ergebnis je Aktie bis 2030 auf mehr als 15 Euro verdoppeln zu wollen. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Ergebnisses je Titel soll bei 15 Prozent liegen Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Wasserkraft treibt Andritz an Der österreichische Anlagenbauer Andritz bilanziert zum Halbjahr mit einem Rekord beim Auftragsbestand. Dank starker Nachfrage, insbesondere aus der Wasserkraftsparte, stieg der Auftragseingang um 25,2 Prozent auf rund 5,9 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis kletterte um 4,9 Prozent auf 201 Millionen Euro, wie das zu den führenden Anbietern von Technologie- und Produktionssystemen für die Zellstoff- und Papierindustrie, die Wasserkraftindustrie, die Stahlindustrie und andere spezialisierte Wirtschaftszweige gehörende Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz der Gruppe erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 3,84 Milliarden Euro. Die operative Marge vor Abschreibungen verbesserte sich von 8,3 auf 8,6 Prozent. Ende Juni lag der Auftragsbestand bei rund 12,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 20,5 Prozent gegenüber dem Jahresende 2025 entspricht. Für das Gesamtjahr hat das Management seine bisherige Prognose bestätigt. Entsprechend dürfte der Jahresumsatz in einer Spanne von 8,0 bis 8,3 Milliarden Euro ausfallen und die operative Spanne vor Abschreibungen zwischen 8,7 und 9,1 Prozent. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Lufthansa will bei Portugals Fluglinie TAP einsteigen Deutschlands Lufthansa und ihre französische Konkurrentin Air France KLM liefern sich einen Bieterkampf um die portugiesische Fluggesellschaft TAP. Die gehört dem Staat. Laut Nachrichtenagentur Reuters haben Lufthansa und Air France verbindliche Angebote für den Kauf eines Minderheitsanteils bei der portugiesischen Regierung abgegeben. Portugal wolle 44,9 Prozent von TAP an einen strategischen Partner verkaufen. Lufthansa und Air France heben laut Reuters ihre guten Absichten hervor. "Wir wollen die nationale Airline ‌Portugals als Teil der Lufthansa Gruppe und führende ‌Fluggesellschaft für den Südatlantik mit Lissabon als strategischem Drehkreuz stärken", wird Lufthansa-Chef Carsten Spohr zitiert. Lissabon solle als Drehkreuz gestärkt werden, und die nationale Identität der Airline TAP wie bei anderen Töchtern der Gruppe gewahrt bleiben. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Adidas erwartet nach Fußball-WM zweistelliges Umsatzwachstum Die Fußball-Weltmeisterschaft in Nordamerika gibt Adidas Rückenwind. Die weltweite Nummer zwei auf dem Sportartikelmarkt nimmt nun im laufenden Jahr ein ⁠zweistelliges Umsatzwachstum ins Visier, bleibt aber bei der Gewinnprognose. Bei der Fußball-WM liefen 14 von 48 Nationalteams in Adidas-Trikots auf, darunter die beiden Finalisten Spanien ‌und Argentinien. Das trieb den Absatz von Fan-Trikots nach oben, der Umsatz mit Bekleidung stieg im zweiten Quartal währungsbereinigt um 35 Prozent. Börsianer zeigten sich trotzdem enttäuscht: Sie hätten eine stärkere Anhebung der Ziele erwartet, sagte ein Händler. Die Aktie des Herzogenauracher Unternehmens brach um mehr als ‌15 Prozent ein. Adidas erwartet für das laufende Jahr nun ‌ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von neun bis zehn Prozent. Bisher hatte Vorstandschef Björn Gulden bis zu neun Prozent in Aussicht gestellt. Nach den ersten sechs Monaten steht bereits ein Plus von währungsbereinigt 14 Prozent auf 13,3 Milliarden Euro zu Buche. In Euro blieb ein Plus von zehn Prozent. Den operativen Gewinn sieht Adidas weiterhin bei rund ​2,3 (Vorjahr: 2,06) Milliarden Euro. Dazu könnten Erstattungen von Zöllen zur Einfuhr in die ⁠USA von 250 bis 300 Millionen Dollar kommen, die noch nicht in der Prognose enthalten seien, aber „möglicherweise künftig realisiert werden können“. Im zweiten Quartal habe man bereits erste Zollerstattungen ​erhalten. Im ersten Halbjahr verbesserte sich das operative Ergebnis um elf Prozent auf 1,28 Milliarden Euro, die operative Marge stagnierte damit bei 9,6 Prozent. Die Bruttomarge lag bei 51,8 (51,9) Prozent. (Reuters) Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen BMW-Gewinn bricht um mehr als ein Drittel ein Die Krise auf dem ​chinesischen Automarkt reißt Löcher in die Bilanz des Autobauers BMW. ⁠Im abgelaufenen Quartal brach der Gewinn der Münchner nach Angaben vom Donnerstag unter dem Strich um ‌34,9 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro ein. Der Umsatz schrumpfte zugleich um 7,9 Prozent auf knapp 31,3 ‌Milliarden Euro. Die für BMW wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft sank auf 2,3 Prozent. Der Umsatzrückgang fiel damit stärker aus, als vom ​Unternehmen befragte Analysten vorhergesagt hatten. „Der ⁠Wettbewerb hat sich im globalen Automobilmarkt spürbar verschärft“, sagte Finanzchef Walter Mertl. Entsprechend ​verstärke BMW seinen Sparkurs. Am Mittwoch hatte BMW angekündigt, ⁠Tausende Stellen in ‌Deutschland zu streichen. An seiner erst im Juni gesenkten Prognose hält BMW fest. Statt eines moderaten Dämpfers sagen ⁠die Münchner ⁠für das Gesamtjahr einen Rückgang des Vorsteuergewinns um mehr als ⁠15 Prozent ​voraus. ⁠Die für das Unternehmen ​wichtige Gewinnmarge im Autogeschäft soll bei gerade ‌einmal einem bis drei Prozent liegen. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Operativer Gewinn von Samsung steigt um mehr als 1800 Prozent Getrieben durch die weltweite Nachfrage nach Speicherchips für Künstliche Intelligenz hat der südkoreanische Technologiekonzern Samsung seinen Gewinn massiv steigern können. Im zweiten Quartal habe der operative Gewinn bei 89,49 Billionen Won (knapp 54 Milliarden Euro) gelegen, teilte das Unternehmen mit. Dies sei ein Anstieg um 1813 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz belief sich im Zeitraum von April bis Juni den Angaben zufolge auf 171,49 Billionen Won. Dies sei ein Plus von 130 Prozent im Jahresvergleich. Der Nettogewinn sprang um knapp 1300 Prozent auf 71,62 Billionen Won. Der immense Umsatz- und Gewinnanstieg wurde inmitten schwieriger Börsenzeiten bekanntgegeben: Der südkoreanische Aktienmarkt hatte am Mittwoch einen der stärksten Einbrüche seiner Geschichte verzeichnet. Auch die großen Chiphersteller Samsung und SK Hynix, die in den vergangenen Monaten wegen der Nachfrage nach Halbleitern im Zuge des KI-Booms einen steilen Aufstieg hingelegt hatten, stürzten ab. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Amazon investiert mehr als 300 Millionen Euro in Pforzheim Der Online-Handelsriese Amazon wird im Südwesten Deutschlands seinen Standort in Pforzheim deutlich erweitern, das Personal dort bis Ende 2029 mehr als verdoppeln und über 300 Millionen Euro investieren. Nach Worten eines Amazonsprechers geht damit auch eine Veränderung des Standorttyps einher: Statt wie bisher mittelgroße Artikel wie etwa Windelpackungen oder Spielkonsolen zu lagern, werden dort künftig kleine bis mittlere Artikel bereitgestellt werden – vom USB-Stick bis hin zum Bügeleisen, wie der Sprecher sagte. Nach dem Umbau werde Platz sein für rund 20.000 dieser Artikel. Hunderte Transportroboter bringen dann mobile Regale zu den Mitarbeitenden und ersparten diesen somit Laufwege. „Wir wollen ein guter Nachbar in der Region sein – mit attraktiven Arbeitsplätzen, Perspektive für Mitarbeitende und Engagement für die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort“, so der Sprecher weiter. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Mathias Peer Deutsche Bahn macht offenbar erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn gemacht. Der Konzern habe in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichtete die Zeitung vor der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am Donnerstag. Außerdem verzeichnete die Bahn demzufolge die höchsten Passagierzahlen seit der Corona-Pandemie. Im ersten Halbjahr seien rund 960 Millionen Fahrgäste mit der Bahn gefahren, hieß es. Die Bahn begründet den Anstieg der Passagierzahlen demnach mit den hohen Spritpreisen infolge des Iran-Kriegs. Die Ticketpreise seien weitgehend stabil geblieben. Zahlreiche Pendler seien deshalb vom Auto auf die Bahn umgestiegen. Das gleiche gelte auch für den Fernverkehr. Besonders beliebt waren den Angaben zufolge Sonderangebote wie das Last-Minute-Ticket und das Familienticket. Außerdem sei die kostenlose Bahncard 25 für junge Menschen rund 50.000 Mal bestellt worden. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Philipp von Reinersdorff Microsofts steigert Gewinn um fast ein Drittel Microsoft hat im vergangenen Geschäftsjahr 2026/27 dank einer hohen Nachfrage nach Produkten rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Der Erlös sei in den zwölf Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 332 Milliarden Dollar (290 Mrd. Euro) nach oben geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Redmond mit. Der Gewinn zog um fast ein Drittel auf knapp 134 Milliarden Dollar an. Operativ verdiente der Konzern 155 Milliarden Dollar und damit gut ein Fünftel mehr. Microsoft schnitt beim Umsatz und Ergebnis besser ab erwartet als erwartet. Die Aktie legte nachbörslich in einer ersten Reaktion auf die Zahlen zu. Link kopieren Auf Facebook teilen Auf X teilen Per E-Mail teilen Quelle: F.A.Z.Artikelrechte erwerben Kurse und Finanzdaten zum Artikel: Air France-Aktie BMW-Aktie Deutsche Lufthansa-Aktie Schlagworte: Empfehlungen Merken Elektronikkonzern: Apple übertrifft Erwartungen - aber warnt vor Abschwächung Tim Cook verabschiedet sich mit besser als erwarteten Ergebnissen. Aber die Knappheit von Speicherchips macht das Geschäft schwieriger. Cook vergleicht sie mit einem „Jahrhunderthochwasser“. Roland Lindner, New York Merken Krach im Unternehmerlager: Ein Blick in Abgründe des österreichischen Lobbyismus Der Wiener Unternehmervertreter Walter Ruck zieht nach verstörenden Aussagen Konsequenzen und gibt die Spitze der Wiener Wirtschaftskammer ab. Sein Abgang erhöht den Reformdruck auf die Kammer. Michaela Seiser, Wien Merken 90 Prozent weniger: So wollen Forscher den Energiehunger der KI eindämmen Ein Forschungsteam aus Deutschland hat neue energiesparende KI-Modelle vorgestellt. Der Stromverbrauch könnte um bis zu 90 Prozent sinken. Bernd Freytag Stellenmarkt Frankfurter Allgemeine Zeitung Stellenmarkt Zum Stellenmarkt Frankfurter Allgemeine Zeitung Stellenmarkt Zum Stellenmarkt Frankfurter Allgemeine Zeitung Stellenmarkt Zum Stellenmarkt Frankfurter Allgemeine Zeitung Stellenmarkt (Junior) Bezirksleiter:in Vertrieb LEH (m/w/d) TEEKANNE GmbH & Co. KG Zum Stellenmarkt Verlagsangebot Lernen Sie Englisch Rechtsprobleme? Finden Sie es jetzt sofort heraus Reichen 500.000 € im Ruhestand? Gratis E‑Book mit 40 Antworten Lernen Sie Französisch

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