BVB-Abschied? Schlotterbeck-Gerüchte wieder aufgeflammt
Lange Zeit war es ruhig in der Gerüchteküche rund um Borussia Dortmunds Abwehrchef Nico Schlotterbeck. Das Comeback des 26-Jährigen beim BVB befeuert aber auch die Spekulationen wieder.
Wie Transfer-Experte Ekrem Konur via X vermeldet, hat ein altbekanntes Trio nach wie vor die Blicke auf Schlotterbeck gerichtet: Real Madrid, der FC Barcelona sowie der FC Liverpool.
Die drei europäischen Fußball-Giganten sollen sich bereits in der Vergangenheit mit dem Innenverteidiger beschäftigt haben. Für sie galt dem Vernehmen nach auch die so genannte "WM-Klausel" in Schlotterbecks bis 2031 datiertem BVB-Vertrag.
Diese hätte der frühere Freiburger dem Vernehmen nach im vergangenen Transfer-Sommer rund um das Finale der Endrunde ziehen können, um die Schwarz-Gelben für eine kolportierte Ablösesumme in Höhe von 50 bis 60 Millionen Euro zu verlassen.
Als sich Schlotterbeck im zweitem WM-Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandanriss im Sprunggelenk zuzog und damit eine lange Ausfallzeit feststand, war jedoch endgültig klar, dass es nicht zu einem Blitz-Abgang vom BVB kommen würde.
Einsätze für den BVB und fürs DFB-Team
Schneller als befürchtet erholte sich Schlotterbeck von der schweren Verletzung. In den Bundesligaspielen gegen den SC Paderborn (3:0) und beim VfB Stuttgart (1:0) stand er schon wieder in der Startelf des BVB.
Auch der neue Bundestrainer Jürgen Klopp berief ihn zunächst in seinen XXL-Kader für die laufende Länderspielphase und dann in die Anfangsformation im Nations-League-Spiel in den Niederlanden (1:1).
Beim 0:1 gegen Griechenland verzichtete Klopp dann aus Gründen der Belastungssteuerung auf Schlotterbeck, der nicht einmal im Spieltagskader stand.
Geplant ist, dass er in den weiteren anstehenden Nations-League-Spielen gegen Serbien (1. Oktober) und in Griechenland (4. Oktober) wieder ins DFB-Aufgebot zurückkehrt.