BVB bereitet sich auf El-Mala-Absage vor - Plan B liegt bereit
Der zähe Transferpoker zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund um Said El Mala verläuft noch immer ergebnislos. Die BVB-Verantwortlichen rüsten sich angeblich schon für ein endgültiges Scheitern der Verhandlungen. Noch hoffen sie beim BVB, Said El Mala in diesem Sommer vom 1. FC Köln loseisen zu können. Sollte das Vorhaben scheitern, müsste ein Plan B her. Diesen gibt es laut Informationen der "Ruhr Nachrichten" immerhin schon. Die Regionalzeitung berichtet, dass sich die Schwarz-Gelben durchaus auf eine endgültige Transfer-Absage aus Köln vorbereitet haben. Ein Alternativplan "liegt ausgearbeitet in der Schublade", schreibt das Blatt, ohne weitere Details zu nennen. 1. FC Köln stellt weitere Forderung an den BVB Priorität in den Planungen hat allerdings noch eine erfolgreiche Abwicklung. Um diese zu erreichen, haben die Dortmunder ihr Angebot in den vergangenen Tagen sukzessive erhöht. Angekommen ist man mittlerweile angeblich bei einem Gesamtangebot in Höhe von 50 Millionen Euro, der ursprünglichen Wunschsumme der Kölner Verantwortlichen. Warum es trotz des jüngsten Angebots noch keinen Vollzug zu vermelden gibt, verwundert viele Beobachter. Den "Ruhr Nachrichten" zufolge könnte dies mit einer weiteren Forderung der Kölner zusammenhängen. Diese wünschen sich angeblich eine Weiterverkaufsbeteiligung, die sich "an der tatsächlichen Ablöse orientiert", wie die Zeitung es ausdrückt. Eine Beispielrechnung dazu sieht wie folgt aus: Wechselt El Mala jetzt für 50 Millionen Euro und wird irgendwann für 80 Millionen vom BVB weiterverkauft, will der Effzeh den ausgehandelten Prozentsatz von den 80 Millionen haben, nicht nur von den 30 Millionen Euro, die der BVB als Profit verbuchen würde. Der Unterschied könnte viele Millionen bedeuten, um die nun offenbar auch noch verhandelt werden muss.